Die Sofortbehandlung von Wespenstichen bei allergischen Kindern – Eile und Umsicht tut Not!

06.04.2017: Ein Blog von Naturheilpraxis Christiane Falkus, http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Die Wespen sind schon aktiv in diesem Jahr und so kommt es bereits zu Wespenstichen recht früh im Jahr.

Aber wie sind Wespenstichen bei allergischen Kindern zu therapieren? Wenn beispielsweise der Arm unmittelbar stark anschwillt mit Bewegungseinschränkungen, rot und heiss wird, schmerzt und bretthart wird, ein Lymphstau droht und das Kind leidet?!

In diesem Post gehe ich nicht auf einen allergischen Schock / anaphylaktischen Schock (Notfall!!! 112!!!) ein, sondern nur auf die lokale Schwellung und Erhitzung einer Extremität durch Insektengift.

Zunächst sollten Sie den Stich lokalisieren und den Stachel entfernen, tragen Sie zum eigenen Schutz Einmalhandschuhe.

Saugen Sie das Gift mit einem Giftsauger aus der Apotheke heraus!

Beruhigen Sie dabei das weinende Kind, denn jede durch Stress bedingte Histaminausschüttung sorgt für eine starke Anschwellung der Extremität.

Desinfizieren Sie die Stichstelle mit einem Hautdesinfektionsmittel.

Bei allergischen Kindern sollten Sie alle Mittel im Haus oder in der Tasche für unterwegs schnell greifbar haben.

Verlassen Sie sich nie darauf, daß die Schwellung bei einem allergischen Kind nur mit Kühlung und etwas Fenistilsalbe abklingt, das geht schief!

Verabreichen Sie Ihrem Kind zügig nach dem Stich eine Calcium-Brausetablette 1000 mg, so daß es prophylaktisch zu keiner starken Schwellung kommt.

Geben Sie Ihrem Kind sodann großzügig dosiert Fenistil-Tropfen als Einmalgabe (one shot-Gabe, 10-13 ml), es wirkt als Antihistaminikum.

Jetzt können Sie die anschwellende Extremität kühlen.

Während das Kind die Kühlpacks festhält, können Sie Ihrem Kind Arnika Globulis und Apis Globulis z.B. einmalig 5 Stück in der Potenz C200 geben. Die Globulis werden beim Kind unter die Zunge gelegt.

Bei Wespenstichen sind auch Vespra Cabro Globulis zu empfehlen.

Während des Kühlens empfehle ich gerne den Abrieb der Stichstelle mit einer rohen Zwiebel oder einer rohen Kartoffel. Dies wirkt lindernd.
In der Folge kann ein Quark-Heilerde-Wickel oder ein Essigumschlag für Linderung sorgen falls es erforderlich wäre.

Eine Arnika-Salbe, eine Lymphfluss unterstützende Salbe wie Lymphdiaralsalbe und Fenistil-Salbe kann zudem erwogen werden je nach Notwendigkeit.

Mit diesen Therapievorschlägen vermeiden Sie ein allzu starkes schmerzhaftes Anschwellen der Extremität und sorgen für eine Linderung.

Wenn alles nicht ausreichend hilft, suchen Sie baldig einen Arzt auf!

Insofern Sie zügig Ihrem Kind helfen, vermeiden Sie starke Auswirkungen des Insektengiftes.

Alles Gute für ihr allergisches Kind!

Kontaktieren Sie ich gerne, wenn Ihr Kind oder Sie unter weiteren Allergien leiden!

 

Zungendiagnose – nichts ist spannender als Ihre Zunge!

06.04.2017: Ein Blog von Christiane Falkus, http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Wie kann denn eine Zunge spannend sein fragen Sie sich?

Nichts einfacher als das: Sie ist ein Spiegel Ihrer Organe und Ihrer Gesundheit!

Die Zungendiagnose in der chinesischen Medizin bringt gute Aufschlüsse durch die Dicke der Zunge (= Schwellung, Flüssigkeitsansammlung bzw. Abnahme von Körperflüssigkeiten), Größe und Breite der Zunge (Ansammlung von feuchter Hitze) Zahneindrücke (Milz-Qi-Mangel), Zittern der Zunge, vertikale oder horizontale Linien, aufgerollte Seitenränder (Leber-Qi-Stagnation), Einkerbungen=Dellen in der Zunge (Yin-Mangel), rote Punkte (Hitze), blaue und schwarze Punkte (Blut-Stagnation), erhabene Papillen, durchgehender Mittelriss, Farbe des Zungenbelages und Trockenheit bzw. Feuchtigkeit und und und…

TCM-Therapeuten achten darauf, wo die Zunge geschwollen und wo der Belag z.B. schmierig-ölig-gelblich ist, dies gibt einen Einblick über das beteiligte Organ mit Schleim und Qi-Mangel.

Aber auch die Unterseite der Zunge ist von Bedeutung (Gefäße/Blut-Stase bei gestauten violetten Gefäßen) und ebenfalls die Mundwinkel (eingerissene Mundwinkel kombiniert mit einer trockenen Zunge können z.B. auf einen Diabetes Mellitus hinweisen).

Gleichmäßiger dicker weißgelblicher Belag erfolgt durch eine Pilz-Infektion, schon bevor der Körper Symptome zeigt. Ein Belag kann alt aussehen oder wurzellos sein.

Ebenfalls wichtig sind die Zungenränder, welche blass, rot oder aufgerollt sein können sowie die Zungenspitze, die z.B. bei einem Herz-Blut-Mangel nach unten gerollt ist.

Auch die Zungenkörper beachten TCM-Therapeuten, wir schauen uns an, ob der Zungenkörper z.B. fest oder weich ist.

Ebenfalls beachten wir den Zungengrund, wo sich die Niere wiederspiegelt.

Das Zungenzentrum spiegelt den Magen wieder, ein rotes trockenes Zentrum z.B. spricht für Hitze im Magen.

Oftmals haben wir Zeichen von leerer Hitze oder Hitze und Kälte auf der Zunge, hier können wir TCM-Therapeuten mit Akupunktur und Kräutern arbeiten (und Ihnen Lebensführungstipps an die Hand geben), um aus dem einen Organ die Hitze auszuleiten und das andere Organ von feuchtem Schleim, Kälte und Schwäche zu befreien.

Wir sehen auf der Zunge, welche Leitbahnen im Körper betroffen sind und können diese sodann behandeln.

Eine Zunge kann z.B. rot oder blass sein, aber auch gelblich und orange oder violett/bläulich (bei Blut-Stase). Sie weist damit auf einen Fülle- oder Leerezustand hin, z.B. auf eine Entzündung oder einen Mangel (Blut, Qi, Yang oder Yin).

Sie kann mit weißlichem, gelbem, dunkelgelbem, braungelbem oder grauem/schwarzem Belag versehen sein, welcher unterschiedlich dick ausfallen kann und die Situation der Organe widerspiegelt. Die Zunge kann bei einem Yin-Mangel belaglos sein. Der Belag kann feucht, nass, trocken (Yin-Mangel), alt, wurzellos oder schmutzig (Hitzeschädigung der Flüssigkeiten durch Hitze-Toxine) sein.

Ein weißer Belag weisst auf Anwesenheit von Kälte hin, ein gelber Belag auf Hitze.

Weiß, feucht und dünn: Normaler Belag.

Weiß und schlüpfrig: Feuchte Kälte.

Gelb und schlüpfrig: Feuchte Hitze.

Je öliger und dicker der Belag ist, desto mehr Feuchtigkeit hat sich angesammelt. Wenn wir schauen wo der Belag ölig und dick ist, in welchem Organ sich die Feuchtigkeit angesammelt hat und zu Beschwerden führt.

Die Organe sind auf der Zunge abgebildet und geben uns TCM-Therapeuten bei entsprechender Veränderung der entsprechenden Zungenlokalisation z.B. durch Rötung, Schwellung oder Belag einen Hinweis auf das erkrankte oder in der Funktion gestörte Organ.

Einen Hinweis bietet auch ein Belag, der nur an bestimmten Stellen auf der Zunge vorhanden ist, z.B. eine Landkartenzunge oder ein sich abpellender Belag.

Auch die Zungenbewegung zu einer bestimmten Körperseite vermittelt uns Therapeuten einen Hinweis auf eine bestimmte Organbeteiligung.

Auch der Geruch aus dem Mund kann uns Therapeuten einen Hinweis geben auf das erkrankte Organ.

Eine gesunde Zunge ist leicht rot mit wenig weißem Belag.

Eine Abweichung, u.a. auch im Geruch, gibt uns Hinweise, in welchen Organen die Krankheit sich befindet.

Sie sehen, Ihre Zunge ist spannend, aber sehr schwer zu beurteilen. Der TCM-Therapeut sieht täglich viele Zungen und ist versiert in seiner Beurteilung.

Haben Sie z.B. starke Hitzewallungen in der Nacht (Frauen in den Wechseljahren) oder gerade eine schwere langandauernde Erkrankung durchgemacht, sehe ich das auf Ihrer Zunge, denn alles hinterlässt seine Spuren! An Ihrer Zunge erkenne ich die mögliche Ursache für Ihr Sodbrennen oder Ihren Morbus Crohn oder Ihre Angstzustände…

Ich helfe Ihnen Ihre gesundheitliche Beschwerden anzugehen! Kontaktieren Sie mich gerne! Ich schaue mir Ihre Zunge an! Bitte schaben Sie vor der Untersuchung nicht den Belag Ihrer Zunge ab und essen Sie nichts Färbendes!

Ich freue mich auf Sie!

 

Raus in die Natur – Bewegung und O2 ist gut für uns! Aber was mache ich bei Frühjahrsmüdigkeit oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen, wie hilft mir die TCM?

31.03.2017: Ein Blog von Naturheilpraxis Christiane Falkus, http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Im Frühjahr lockt uns die lang ersehnte Sonne und Wärme nach draußen in die Natur, wir verbringen wieder viel Zeit an der frischen Luft. Doch was ist, wenn uns die Frühjahrsmüdigkeit ereilt? Wenn wir zu müde sind unseren Alltag zu bewältigen? Dann haben wir uns nach der TCM im Winter nicht ausreichend geschont, zu wenig geruht, denn der Winter ist zum Ausruhen gedacht. Wer in der kalten Jahreszeit seine Milz durch zu langes Arbeiten, durch zu wenig Schlaf oder durch zu kalte Ernährung erschöpft hat oder wer sich von einer zehrenden Krankheit erholen muss, hat zuviel Nierenenergie verbraucht.

Das rächt sich im Frühjahr mit starker Müdigkeit. Wir fühlen uns platt und energielos.

Jetzt gilt es unsere Milz zu pflegen, aber wie machen wir das?

Versuchen Sie es wie folgt:

– Das Essen soll Ihnen Freude machen und schmecken! Machen Sie es sich gemütlich!

– Essen Sie nicht zu kalt sondern körperwarm (bitte nichts unmittelbar kühlschrankkalt essen).

– Essen Sie regelmäßig ein warmes und gekochtes Frühstück.

– Essen Sie allgemein regelmäßig warm. Wenn Sie etwas Kaltes essen, wie Salat, gleichen Sie es durch eine warme Speise aus, z.B. durch eine Suppe.

– Essen Sie so wenig wie möglich Zucker. Essen Sie gute Kohlenhydrate, wie z.B. Hafer, Hirse, Dinkel, Kartoffeln, Reis, Obst und Gemüse und dünsten, backen, grillen und kochen Sie es. Verzichten Sie auf Frittiertes.

– Essen Sie gutes pflanzliches Eiweiß aus Hülsenfrüchten, Pilzen, Nüssen, Getreide und Gemüse. Verzichten Sie auf zuviel tierisches Eiweiß als Milchprodukte, Milch, Aufschnitt  und Fleisch. In Zeiten mit einem hohen Energiebedarf (Stillzeit, nach kräftezehrenden Erkrankungen) benötigen Sie tierisches Eiweiß als Energiequelle.

– Essen Sie ausreichend gute wertvolle Fette wie Leinöl, Schwarzkümmelöl, Walnussöl, Kürbiskernöl (bitte diese Öle nicht erhitzen) oder Leinsamen, Kürbiskerne, Sesam, Sonnenblumenkerne und Walnüsse mit hohen Omega3-Fettsäuren. Ideal zum Braten sind Kokosöl und Sesamöl.

– Essen Sie wenig oder keine Fertignahrung! Essen Sie keine Tiefkühlkost, diese ist thermisch auch nach dem Aufwärmen kalt. Verzichten Sie auf Leber- und Nierenbelastende Chemikalien im Essen, wie Konservierungsmittel, Farbstoffe, Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker. Diese Chemikalien werden in unseren Zellen abgelegt und können uns krank machen.

– Essen Sie nicht zuviel!

Ist das alles, bleib ich so gesund?

Sie können noch mehr tun für Ihre Milz, in dem Sie Ihre Lunge mit Bewegung stärken und da kommen wir wieder bei unserer Natur an, gehen Sie an die frische Luft, wandern Sie, gehen Sie spazieren oder walken und joggen Sie. Rauchen Sie nicht und besuchen Sie regelmäßig die Sauna. Machen Sie Yoga. Atmen Sie tief durch.

Geht es nur um die Milz und die Lunge?

Nein, sorgen Sie auch gut für Ihre Nieren durch einen erholsamen und ausreichenden Schlaf. Gehen Sie Ihre Ängste durch TCM oder Psychotherapie an, halten Sie Ihre Nieren warm, essen Sie abends eine warme leichte Mahlzeit und nicht zu spät. Trinken Sie gut! Der Urin sollte klar sein, ist er zu gelb, haben Sie nicht genug getrunken. Vermeiden Sie belastende Dinge, wie eine unzufriedenstellende Partnerschaft (oder reden Sie darüber), Mobbing auf der Arbeit, familiärer Stress oder gruselige Filme am Abend.

Und was ist mit der Leber?

Sorgen Sie für ausreichend Ruhephasen während des Tages, nehmen Sie den Stress aus Ihrem Leben, ruhen Sie sich immer mal wieder aus, vermeiden Sie jegliche Gifte, trinken Sie wenig Alkohol und Nikotin, bewegen Sie sich ohne Stress und machen Sie sich nicht unnötig Druck. Vieles lässt sich entschleunigen mit einer veränderter Denkweise und Einstellung. Manche Dinge lassen sich umstellen!

Und wie stärke ich mein Herz-Qi?

Gehen Sie raus in die Natur, geniessen Sie den Tag, arbeiten Sie nicht zuviel und machen Sie sich Freude mit einem schönen Buch oder einem guten Essen oder einen entspannten Tag mit der Familie oder Freunden, was immer Ihnen Freude bereitet, tun Sie es! Eine gute Partnerschaft und eine gute Portion Lebensfreude und Spaß am Leben ist Gold wert. Bewegung stärkt das Herz durch die angeregte Pumpfunktion.

Der Frühling eignet sich wunderbar dafür den Winter abzuschütteln und der Gesundheit entspannt etwas Gutes zu tun!

Und wenn Sie sich sehr energielos fühlen und die Lebensfreude leidet, kontaktieren Sie mich gerne! Ich stehe Ihnen zur Seite! Manchmal geht es nicht alleine, wenn Symptome und gesundheitliche Störungen Sie beeinträchtigen! Ich bin für Sie da!

Ihre Naturheilpraxis Christiane Falkus

http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Positives Denken heilt und stärkt!

30.01.2017: Naturheilpraxis Christiane Falkus, Ruppichteroth

http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Wissenschaftler haben festgestellt: „Wer oft negativ denkt, trainiert sein Gehirn zum Unglücklichsein“ und „was wir denken verändert die Struktur des Gehirns.“ Warum erleben wir immer wieder unangenehme Situationen? Die Neurologen stellen fest: „Wir erzeugen sie oft selbst, weil wir unser Gehirn durch negative Gedanken dazu trainieren, die Welt als schwierig zu erleben.“ „Wer ständig nörgelt und jammert, sorgt dafür, dass er in Zukunft noch mehr Schwierigkeiten erlebt“.

Die Wissenschaftler empfehlen positives Denken, Glück und Stressbewältigung!

Leicht gesagt, schwer umzusetzen, obwohl wir in einem dafür geeigneten Land leben, in dem vieles geregelt ist, die medizinische Versorgung als gut bezeichnet werden kann, die meisten Menschen genug zu essen haben und viele als wohlhabend gelten (Armut gibt es dennoch in Deutschland). Hilfen gibt es durch viele karitative Stellen im Land.

Warum nur gelingt es den Deutschen dennoch nicht immer positiv zu denken und glücklich zu sein?

Für Glück, Zufriedenheit und Gesundheit ist nach der TCM der Qi-Kreislauf bedeutsam.

Kommt es in diesem Kreislauf zu einer Schwäche oder Stagnation, kann es zu verschiedenen Mangelsyndromen führen (Aber auch Füllesyndrome sind der TCM bekannt). Das Qi kann durch die Schwäche nicht in einem guten Fluß zu den Organen geleitet werden. Wird z.B. zu wenig Qi in das Herz gepumpt, erleben wir keine Freude mehr, das Leben erscheint nicht mehr bunt, wir reden und wir denken negativ. Staut sich das Qi z.B. in der Leber, kann es zu einer Leber-Qi-Stagnation führen mit den Symptomen von Zorn und Wut. Ein positives Denken ist in diesem energetischen Zustand nicht mehr möglich, auch nicht wenn uns Wissenschaftler dies empfehlen.

Aber wie kann es zu einer solchen Qi-Schwäche oder zu einer Stagnation kommen?

Die Gründe sind vielfältig. Oftmals ernähren wir uns nicht gut genug, so daß zu wenig Nähr-Qi von Milz und Magen in den Organkreislauf gepumpt wird. Ein schnelles Brötchen auf die Hand, eine Currywurst zum Mittagessen, am Nachmittag ein Stück Kuchen, am Abend ein Fertiggericht kann unser Nähr-Qi nicht nähren.

Hinzukommt die Bewegungsunlust und die sitzende Berufstätigkeit, das Qi kann nicht in die Organe gepumpt werden, am Beispiel der Muskulatur können wir erleben, daß unsere Haltung schlechter wird. Machen wir Sport, richten wir uns durch die Zwerchfallaktivität automatisch auf, das Qi kann besser fließen und in die Organe gelangen.

Kommen nun noch Stress, Partnerschaftsprobleme oder finanzielle Sorgen und zuwenig Schlaf hinzu, leidet unser Organismus. Angst, Stress, Sorge, Wut, Zorn und geistige Unter- oder Überforderung behindern unseren Qi-Kreislauf.

Einfach mal anders denken, vom Negativen in das Positive, ist nicht einfach und leicht daher gesagt, auch wenn es Sinn macht.
Aber wie schaffen es die Menschen trotz Stress positiv zu denken?

Die chinesische Medizin (TCM) kann helfen mehr Gleichgewicht in den Qi-Kreislauf zu fördern. Dies unterstützt u.a. das Qi im Funktionskreis Herz. Ein Meridianast vom Herzen führt zur Zunge, so daß positiveres Sprechen möglich wird. Eine Akupunktur wirkt unterstützend.
Der verbesserte Qi-Kreislauf im Herzen führt zu mehr Freude.
Chinesische Kräuter können helfen den Geist zu beruhigen und die Entspannung zu fördern.
Ich helfe Ihnen gerne dabei nach einer TCM-Anamnese den richtigen Kräuterdekokt zu finden, da die TCM mehr als 600 Dekokte vorweist. Kontaktieren Sie mich gerne!

Wie können Sie noch für Freude und Ausgeglichenheit und positive Gedanken sorgen?
Eine Ernährung nach dert TCM kann den Qi-Fluss verbessern. Rezepte hierzu finden Sie auf meiner Homepage unter „Rezepte“.
Sorgen Sie für ausreichenden Schlaf und für schöne Erlebnisse (mit lieben Menschen), die Ihnen gut tun und Ihnen Freude bereiten.

Das kann ein schöner Spaziergang in der Natur, ein entspannendes Bad, ein geselliger Abend mit Freunden, ein Tanzkurs, ein spannendes Buch, ein Kurztrip oder ein Wellnesswochenende, ein gutes Essenoder ein schöner Ausflug sein. Bei schönen Dingen wird sofort mehr Qi im Meridian Richtung Herz verteilt, Sie reden positiver, lachen mehr und nehmen mehr über Ihre Sinnesorgane wahr. Jeder von uns hat schon einmal bewusst wahrgenommen was ein gutes Essen bei ihm für ein Wohlgefühl bewirkt oder ein Lob vom unmittelbaren Umfeld oder ein schöner Sonnenaufgang beim morgendlichen Spaziergang.

Bringen Sie geistige Anforderung in Ihr Leben, aber überfordern Sie sich nicht. Eine gute Balance ist wichtig.

Vermeiden Sie Dinge, die Ihnen keinen Spaß machen, schränken Sie Menschen in Ihrem Umfeld ein, die Ihnen nicht gut tun und entspannen Sie sich regelmäßig. Bewegung aktiviert den Qi-Fluss u.a. in das Herz, bauen Sie regelmäßig moderate Bewegung ein, welche Ihnen Spaß bereitet, z.B. in der Natur. Bei jeder Bewegung wird Nähr-Qi in die Organe gepumpt, jede Bewegung lässt sie Wohlbefinden spüren. Vermeiden Sie Einsamkeit, welche den Qi-Fluss stagnieren lässt. Schichtarbeit beeinflusst ihren Schlafrhythmus, Ihre Ernährung und Ihr soziales Leben und hat oftmals negative Auswirkungen auf Ihren Qi-Kreislauf. Ein Rhythmus unter Beachtung der Organuhr ist förderlich für ein Herz-Qi im guten Fluss. Verschieben Sie das Frühstück nicht auf mittags und lassen Sie dafür das Mittagessen ausfallen.

Positives Denken erfordert eine Umstellung so mancher Faktoren. Manchmal ist die Umstellung hart und erfordert einen Arbeitsplatzwechsel, eine partnerschaftliche Trennung, ein Loslösen von alten, gewohnten und geliebten Mustern oder von einer liebgewonnen Bequemlichkeit. Sicherlich erfordert es einen veränderten Rhythmus und eine Ernährungsumstellung  sowie den Einbau von Bewegungszeiten.

Sie erhalten dafür Gesundheit, Lebensfreude und eine natürliche Robustheit sowie ein Leben ohne Angst.

Und die in diesem Blog angesprochene positive Denkweise.

Ich unterstütze Sie gerne mit der TCM mit einer Beratung, Akupunktur, Ohrakupunktur, Schröpfen und den sehr wirkungsvollen chinesischen Kräutern!

Es gibt über 600 chinesische Kräutermischungen für allerlei Syndrome und Symtome. Ich verordne Ihnen gerne nach einer Anamnese den für Sie passenden Dekokt. Übringens: Chinesische Kräuter schmecken nicht alle schlecht. Pulverrezepturen sind zudem einfach und unkompliziert anzuwenden. Das Pulver wird in siedendem Wasser oder Tee eingerührt und getrunken. Auch in Tablettenform gibt es viele Kräutermischungen.

Ich berate Sie gerne!

Christiane Falkus

Heilpraktikerin und Diplom-Sportlehrerin

TCM-Therapeutin

02295-901486

naturheilpraxis-falkus@email.de

Kräutertherapie TCM – Vielfältige Unterstützung für Körper, Seele und Geist!

01.02.2017: Naturheilpraxis Christiane Falkus, 53809 Ruppichteroth

http://www.naturheilpraxis-falkus.de

In der TCM ist die Kräutertherapie besonders wichtig und wird in China ebenso eingesetzt wie die Akupunktur, in China oft mit höherer Dosierung und nahezu standarisiert in Krankenhäusern.

Viele Kräuter werden – je nach Empfehlung des TCM-Therapeuten – dreimal täglich verabreicht und haben durch die Häufigkeit eine kontinuierliche und intensive Wirkung bei den Patienten, oftmals stärker als durch die Akupunktur.

Knapp 100 Apotheken in Deutschland führen TCM-Kräuter, die Qualität ist geprüft und zuverlässig.

Kräuter gibt es in Form von Granulaten (Dekokten), Tee´s, Tinkturen, Tabletten… Sie sind vorwiegend pflanzlich. Ich greife gerne auf Leitrezepturen zurück, welche im Einzelfall bei Notwendigkeit durch das Symptombild ergänze.

Bei den Kräutern kommt es auf die richtige Mischung an, damit sie ihre Wirkung erzielen können. Es gibt in Deutschland über 600 Kräutermischungen nach der TCM, eine sorgfältige Anamnese ist die Voraussetzung für die Auswahl der richtigen Kräuter.

Es gibt Kräuter, welche das Qi, Blut, Yin oder Yang stärken.

Oder Kräuter, welche heben oder senken, tonisieren, stabilisieren, die Oberfläche verdichten, den Darm befeuchten, Stagnation auflösen, wiederherstellen, Ödeme reduzieren, Urinieren fördern, beleben, Feuchtigkeit/Nässe aus dem Körper leiten, wie z.B. bei der Diarrhoe (Durchfall) oder bei Zysten.

Andere Kräuter vermögen Trockenheit (Verstopfung…) zu vertreiben, wiederum andere beenden Schwitzen, Blutungen, Husten oder Schlaflosigkeit, wirken aktivierend und Konzentrationsstärkend oder beruhigen den Geist.

Weitere Kräuter wirken wärmend, andere kühlend. Manche Kräuter stärken die Abwehr.

Einige Kräuter eignen sich auch für Kinder, die Dosierung wird nach Alter des Kindes bestimmt und ist deutlich geringer als die Erwachsenendosis.

Kräuter werden anfangs vorsichtiger dosiert und Zusammenwirkungen mit anderen westlichen Arzneimittel werden beachtet.

Die Mehrzahl der Kräuter ist vom Geschmack her für den westlichen Gaumen in Ordnung, bei bitterem Geschmack kann bei der Zubereitung im Tee evtl. mit Honig gesüßt werden.

Die Geschmacksrichtungen der Kräuter sind je nach Rezeptur bitter, scharf, sauer, süß, salzig, fade und ihr Temperaturverhalten ist je nach Rezeptur neutral, warm, kalt, kühl, leicht warm, heiß oder sehr kalt.

Die Behandlung erstreckt sich von einer Woche bis zu einigen Monaten, abhängig von Art, Schwere und Dauer der Erkrankung und der Art der Kräuter.

Der Patient wird dabei regelmäßig untersucht. Folglich gilt: Die Behandlungsdauer und Kräuterdosierung ist ebenso wie die Rezeptur der einzelnen miteinander kombinierten Kräuter je nach Diagnose und Patient völlig unterschiedlich.

Bekannte Kräuter in der TCM sind Gingseng, Süßholzwurzel, chinesische Dattel, Kokospilzmyzel, Engelwurz, Yamswurzel, Ingwerwurzel, Tragentwurzel, Zimt, Myrrhe, Liebstöckelwurzel.

Chinesische Kräuter wirken zum Beispiel auf die Konzentration, die Ausgeglichenheit, die Niere, die Leber, die Lunge, die Milz, das Herz.

In den Rezepturen finden sich „Kaiser“, „Assistenten“, „Minister“ und „Boten“, diese Begriffe sagen etwas über den Anteil der einzelnen Kräuter zueinander aus, damit die Wrkung optimal entfaltet werden kann.

Unterschiedliche Kräutermischungen gibt es für die verschiedenen chinesischen Diagnosen, wie Milz-Qi-Schwäche, Leber-Blut-Mangel, Nieren-Yin-Mangel, Lungen-Qi-Mangel und auch bei diesen Diagnosen gibt es verschiedene Dekokte zur Auswahl, abhängig ob bei dem Patienten ein Fülle- oder ein Leeremuster besteht, ob die Erkrankung akut oder chronisch ist, ob im Körper eher Kälte oder Hitze herrscht und welches Organ als Schwerpunkt betroffen ist. Beim Husten z.B. kommt es u.a. auf den Auswurf an, ob er klar, gelb, fest ist und leicht abzuhusten ist oder sich nicht löst.

Ich werde Ihnen die entsprechenden Kräuter auswählen.

Frauenheilkunde: Die Wechseljahre aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

02.02.2017: Blog von Naturheilpraxis Christiane Falkus, 53809 Ruppichteroth, http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Welchen Zeitraum betreffen die Wechseljahre?

Die Wechseljahre betreffen einen Zeitraum von mehreren Jahren. Ca. 5 Jahre lang haben Frauen in diesem Zeitraum die typischen Wechseljahrebeschwerden, welche aufhören sobald sich ein neues Hormon-Gleichgewicht eingestellt hat.

Aus Sicht der TCM sind die Wechseljahre kein krankhaftes Geschehen und bedarf keiner Hormontherapie.

Welche Beschwerden treten auf?

Jede 5.Frau leidet unter deutlichen Beschwerden während der Wechseljahre, weiterhin jede 5.Frau hat keinerlei Symptome und 60% weisen nur leichte Symptome auf.

Nicht jede Frau leidet folglich unter Wechseljahrebeschwerden.

In der TCM hängt dies mit dem konstitutionellen Zustand vor den Wechseljahren zusammen. Insofern die Frau in dem Zeitraum vorher bereits unter einer Qi-Schwäche oder einem Yin-, Blut- oder Yang-Mangel leidet, wird sie unter stärkeren Beschwerden während der Wechseljahre leiden.

In der westlichen Medizin spielen vererbte Anlagen, die individuelle Einstellung zu den Wechseljahren sowie das Umfeld eine Rolle, während für die TCM die individuelle Nierenessenz, Ernährung, die Partnerschaft/Familie, die Bewegung und die weitere Lebensführung eine hohe Bedeutung beikommt.

Die Symptome sind prämenstruelle Beschwerden wie Brustspannungen durch das geringer werdende Progesteron und den damit verbunden Östrogenüberschuss, depressive Anzeichen, Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Heißhungerattacken, unregelmäßige Blutungen, Migräne, Angst, Unruhe und Gewichtszunahme.

Beim späteren Östrogenabfall kommen Hitzewallungen, Schweißausbrüche, trockene Haut und Schleimhäute (Vagina, Mund, Darm), verminderte Konzentration, Schlafstörungen und psychische Labilität mit Weinerlichkeit und Reizbarkeit hinzu.

Durch die mögliche Änderung des Testesteronspiegels können ein Verlust von Libido und ein Verlust von Schambehaarung sowie eine Antriebsschwäche hinzukommen.

Wie ist die Sicht der TCM?

Aus Sicht der TCM sind die Wechseljahrebeschwerden insbesondere durch eine nachlassende Nieren-Kraft begründet. Jeder Mensch kommt mit einer individuellen „Portion“ Nierenessenz auf die Welt, dies ist quasi sein Startkapital an Energie im Leben. Im Laufe des Lebens wird diese Energie mehr oder weniger schnell verbraucht, abhängig vom Lebensstil und den individuellen Bedingungen. Krankheiten, sorgenvolle Phasen, Trennungen, Stress, Hektik, Doppelbelastung, Nöte, Ängste und schlechte Lebensführung aber auch Bewegungsmangel, Unglücklichsein und geistige Unterforderung können die Essenz schneller verbrauchen. Diese Essenz verursacht bei zu hohem Verbrauch bis zum Eintritt der Wechseljahre für stärkere Beschwerden.

Menschen sollten von der Geburt an (aus Sicht der TCM schon 90 Tage vor der Zeugung) das Ziel verfolgen sowenig Essenz wie möglich zu verbrauchen. Wie funktioniert das? Indem sie sich gut ernähren, sich täglich etwas bewegen (Kraft und Ausdauer), übermäßigen Stress vermeiden, ausreichend 8 Stunden in der Nacht schlafen, die Organuhr beachten und damit den Rhythmus bewahren, viele schöne Erlebnisse fördern, soziale Kontakte pflegen, sich regelmäßig entspannen und Krankheiten nicht ignorieren. Weiterhin sollten Menschen sich von Essenzraubenden Themen lösen, z.B. von nicht funktionierenden Partnerschaften, von einem auszeerenden Beruf mit Mobbing, Freudlosigkeit und Schichtarbeit, von Monotonie und geistiger Unter- oder Überforderung…

Die Veränderungen, welche im Ren Mai und Chong Mai stattfinden, bestimmen nach der TCM die hormonellen Umstellungen, welche eine Frau alle 7 Jahre durchläuft.

Yin und Yang sowie das Yin-Qi sollten harmonisiert werden, um Schweißausbrüchen, Hitzewallungen, depressiven Verstimmungen und Reizbarkeit zu vermeiden. Somit kann das Qi und das Yang durch den gesamten Körper fließen und es kommt nicht zu einem Stau mit anfallsartigem Schwitzen. Bei einem unkontrollierten Qi kommt es zu Palpitationen (Herzstolpern), Ängstlichkeit und Unruhe. Das unkontrollierte Qi kann über den Chong Mai in die weiteren Organe wie die Leber gelangen und für weitere organtypische Symptome sorgen.

Das nach oben laufenden Qi nimmt Flüssigkeiten mit, die Folge sind Schweißausbrüche. Das Qi kann die Poren nicht mehr kontrollieren, die Poren öffnen sich, es kommt zu Schweißausbrüchen. Dem Körper gehen Flüssigkeiten verloren, was wiederum zu einer Dysbalance von Qi, Yin, Yang und Blut führt – dies verstärkt die Symptome weiter. Das Yang kann die Flüssigkeiten nicht mehr halten, es kann zu Schweißausbrüchen in der Nacht kommen.

Wie sieht die Therapie aus?

Die TCM versucht eine Harmonie zwischen Yin, Yang, Blut und Qi herzustellen.

Als TCM-Therapeutin mache ich eine ausführliche Anamnese mit Puls- und Zungendiagnose unter Beachtung Ihrer Schilderungen von Hitze, Kälte, Verdauung, Symptomen, Ernährung, Bewegung, Beruf, Familie, Entspannung und Stress…

Bei leichten Symptomen reicht oftmals eine individuelle Kräutermischung aus. Die TCM-Kräuter suche ich Ihnen anhand der Anamnese heraus. Zumeist werden diese Kräuter in einem Tee aufgelöst getrunken. Sie können z.B. das Schwitzen beenden und das seelische Gleichgewicht wieder herstellen…

Die TCM beachtet immer die Lebensführung eines Menschen, d.h. daß ich Sie in Ihrer Lebensführung berate hinsichtlich der Ernährung, der Bewegung und des Schlafes…!

Nach einer Hitzewallung frieren Frauen oft, dies zeigt, daß durch den Yin-Verlust auch das Yang-Qi verloren geht.Yang-Mangel sorgt für das Frieren. Yin und Yang werden sich in Folge weiter reduzieren, was zu weiteren Beschwerden führt. Hierbei kann mit Akupunktur und Kräutern unterstützt werden.

Wenn Frauen unter Hitzewallungen leiden, sollten scharfe und scharf angebratene sowie energetisch heiß wirkende Lebensmittel vermieden werden.

Chinesische Kräuter können je nach Hitzesymptomatik und nach meiner Anleitung bedarfsweise von Ihnen in der Dosierung angepasst werden.

Stehen eher depressive Verstimmungen im Vordergrund, schaue ich in der Anamnese nach einer Leber-Qi-Stagnation und therapiere dementsprechend mit Kräutern und Akupunktur. Auch ein nicht absinkendes Lungen-Qi werde ich abklären, welches ein Mangel an Abwehr-Qi bewirken kann mit der Folge von Schweißausbrüche.

Kummer und Sorgen können diese Symptomatik auslösen. Frauen sollten daher auf ein ausgeglichenes Seelenleben achten.

Ich unterstütze Sie gerne dabei dieses wiederzuerlangen.

Nicht nur Niere und Lunge können beteiligt sein, sondern auch Leber und Herz. Die Leber zeigt sich an einer Tendenz zu Aggressionen und Zorn, das Herz mit Angst und Panik sowie Schlaf- und Unruhestörungen.

Bei einer Obstipation/Verstopfung/Stuhltrockenheit wird mit Akupunktur und TCM-Kräutern der Darm befeuchtet.

Was kann die Frau selber aktiv tun?

Die Frauen haben nun Gelegenheit sich wieder mehr um sich selber zu kümmern und sich auf ihre Gesundheit zu konzentrieren mit Entspannung, Ruhe, Bewegung, Freizeit, guter Ernährung, ausreichendem Schlaf und Freude. Lassen Sie es sich gut gehen nach einer Zeit der Familie und des Berufes! Vielleicht haben Sie Lust auf einen Tanzkurs? Arbeiten Sie ungelöste Konflikte auf, stellen Sie sich auf eine Veränderung ein! Entdecken Sie die Zeit für sich! Lassen Sie von Altem los! Finden Sie sich neu! Entdecken Sie Ihr Potenzial für einen neuen Weg!

Noch ein Tipp zur Ernährung:

Kaffee, Tabak und Alkohol sollte vermieden werden, da diese eine Hitzewallung auslösen können. Frauen, welche in den Wechseljahren zu Kälte neigen, sollten kalte Lebensmittel auslassen.

Auf meiner Homepage http://www.naturheilpraxis-falkus.de habe ich viele Rezepte für warme Speisen zum Frühstück eingestellt.

Ich unterstütze Sie gerne bei Wechseljahrebeschwerden!

Naturheilpraxis Christiane Falkus

Heilpraktikerin + Diplom-Sportlehrerin

TCM- und Ohrakupunkturtherapeutin

Felderhoferbrücke 2

53809 Ruppichteroth

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Kryptopyrrolurie (KPU), HPU, Mitochondropathie, Hashimoto-Thyreoiditis und ADHS – wo ist der Zusammenhang und wie ist die Therapie?

07.02.2017: Ein Blog von Naturheilpraxis Christiane Falkus, Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Heilpraktikerin und Diplom-Sportlehrerin

Was ist Kryptopyrrolurie (KPU)?

Kryptopyrrolurie ist eine angeborene Stoffwechselstörung. Frauen leiden häufiger darunter. Kinder können ebenfalls betroffen sein. Es besteht eine genetische Veranlagung und eine familiäre Häufung.

Kryptopyrrol ist eine chemische Substanz (2,4 -Dimethyl-3-Ethylpyyrol), welche über die Nieren im Urin ausgeschieden wird. Das Kryptopyrrol wurde 1969 entdeckt.

Was ist HPU?

HPU ist eine chemische Substanz (5-Hydroxy-Hämopyrrollaktam-Zink-Chelat-Komplex), welche ebenfalls über den Urin ausgeschieden wird und im Urin messbar ist.

Patienten, welche unter KPU oder HPU leiden, haben ähnliche Krankheitssymptome, die Therapie ist sehr ähnlich.

Häm – der rote Blutfarbstoff – besteht aus Pyrrolen ebenso wie das Zytochrom P 450 als Entgiftungskomplex der Leber. Pyrrole werden durch die Niere ausgeschieden. Hierfür benötigt das Pyrrol Vitamin B6, Zink und Mangan um nierengängig zu sein. Dadurch kommt es zu einem Mangel an Vitamin B6, Zink und Mangan, welcher im Blutserum erst spät feststellbar ist. Ein Anstieg von Pyrrolen erfolgt durch eine Häm-Synthesestörung.

Viele Menschen mit KPU haben einen Eisenmangel zu verzeichnen. Auch andere Werte wie Lithium, Omega,3 und -6 sowie Magnesium können vermindert sein. Sollten Kinder von einer KPU betroffen sein und ADHS-Symptome aufweisen, ist ein Bluttest auf viele wichtige Parameter wie Aminosäuren, Vit D, Vit B 1, 2, 3, 6,12, Vit E, Vit C, Vit A, Magnesium, Kupfer, Lithium, Selen, Calcium, Ferritin, Transferrin, Omega 3 und 6… und auf nitrosativen Stress sowie Schwermetalle ratsam.

Das Kupfer ist bei KPU-Patienten zumeist erhöht. Kupfer erhöht zudem tükischerweise die Ausscheidung von Pyrrolen im Urin.

KPU-Patienten sollten ihren Vitamin-D.Wert messen lassen, dieser ist häufig deutlich erniedrigt, was zu Autoimmunerkrankungen insbesondere der Hashimoto-Thyreoiditis führen kann.Der Vitamin-B6-Mangel kann zu einer Störung der Blutzuckerregelkreisläufe führen.

Was gibt es noch für Symptome und Auswirkungen?

Der Mangel an Zink führt zu einer schlechteren Umwandlung von Fructose zu Glukose bei den Patienten mit der Folge von Unterzuckerung. Durch den erhöhten Fructosewert kommt es zu einer erhöhten Insulinausschüttung mit einem noch schnelleren Sinken des Glukosespiegels. KPU-Patienten leiden oft unter einer Fructoseintoleranz und einer Hypoglykämie. Zudem wird Gluten schlechter vertragen, dies ist von Patient zu Patient unterschiedlich gewichtet. Als Ursache kommt der Manganmangel in Betracht. Echte Zöliakien sind nicht höher als bei Menschen mit normalen KPU-Werten, aber die Beschwerden wie Durchfall und Bauchschmerzen erinnern an eine latente Zöliakie, bei welcher das Gluten reduziert werden sollte und das Mangan ergänzt/substituiert werden muss.

Was ist mit dem Histaminwert?

Nahezu jeder 2.KPU-Patient leidet unter erniedrigten Histaminspiegeln im Blut. Vereinfacht gesagt verhindert der hohe Kupferspiegel eine Aufnahme von Zink und erhöht zudem die Ausscheidung von Zink über den Urin. Die hohen Kupferwerte verursachen einen verminderten Histaminspiegel. Dies wirkt sich symptomatisch in Kopfschmerzen, Allergieneigung, Schmerzempfindlichkeit, Tinnitus, Karies, psychischen Problemen… aus.

Und was ist mit der Schilddrüse?

Viele Patienten mit KPU leiden an einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) häufig ausgelöst durch eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse mit Zerstörung der Schilddrüse. Diese Autoimmunerkrankung wird Hashimoto-Thyreoiditis (eine Entzündung der Schilddrüse) genannt. Es handelt sich um die am häufigsten vorkommende Autoimmunerkrankung des Menschen. Das Immunsystem des Menschen ist gestört. Mit Zerstörung der Schilddrüse kommt es zu einem Mangel an Schilddrüsenhormonen.

In Deutschland weisen ca. 5 Millionen Menschen, also 5-10% eine Hashimoto-Thyreoiditis auf, es sind mehr Frauen betroffen. Auch Kinder können darunter leiden. An einer KPU leiden ca. 10% der deutschen Bevölkerung, hier sind ebenfalls mehr Frauen betroffen. Auch Kinder können eine KPU aufweisen.

Die Schilddrüse wird mit einem Ultraschall untersucht sowie durch das Abtasten der Schilddrüse. Eine Blutuntersuchung wird veranlasst.

Welche weiteren Symptome der Kryptopyrrolurie gibt es ?

Durch die Störung des Immunsystems häufen sich Infekte, wie z.B. Nasennebenhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündungen, Blasenentzündungen und grippale Infekte. Durch den Manganmangel mit verminderter Bildung des Immunglobulin A kommt es zu einem schlechteren Schleimhautschutz mit der Folge einer geringeren Barriere für Bakterien und Viren.

Medikamentenunverträglichkeiten sind häufig. Lernschwierigkeiten, fehlende Traumerinnerung, ein Mangel an Dopamin und Serotonin, psychische Störungen (Depressionen, Panikattacken, Ängste), Müdigkeit, körperliche Schwäche, Menstruationsbeschwerden, Schwangerschaftsstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, starke Muskel- und Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Mangel an Kortisol und Immunglobulin A, hypochrome Anämie, Eosinophilie, Erhöhung des Bilirubins, Erhöhung der Lebertransaminasen, Verdacht auf vermehrte Herz-Kreislauferkrankungen, Insulinresistenz, Nebennierenschwäche, niedriger Blutdruck, Schwangerschaftsübelkeit, Überbeweglichkeit der Glieder in jungen Jahren, Steifheit der Gelenke in späteren Jahren, erhöhter Homocysteinspiegel, PMS, Reizbarkeit, verminderte Fruchtbarkeit, schlechtes Kurzzeitgedächnis, Konzentrationsschwäche, Erschöpfung, Hyperaktivität bei Kindern, Rückzug bei Erwachsenen, blasses Gesicht, weiße Flecken in den Nägeln, Augenringe, Lichtempfindlichkeit, Haarausfall, Bindegewebsschwäche, Akne, Herpes und Ekzeme sind weitere häufige Symptome und unterschiedlich ausgeprägt. Sie sind bei manchen Paitenten so stark ausgeprägt, daß sie kaum in der Lage sind ihren Alltag zu leben und ihre Arbeitskraft leidet.

Leiden Sie unter solchen Symptomen? Kontaktieren Sie mich gerne, wir besprechen weitere Untersuchungen und eine gezielte, individuelle orthomolekulare Therapie und Ernährung in Bezug auf Fructose, Histamin und Gluten sowie Blutzucker. Die Auswirkungen auf die Schilddrüse und Nebennieren werden wir ebenfalls in den Fokus rücken.Die Vermeidung von Elektrosmog werden wir thematisieren, da Elektrosmog z.B. die Citrullinwerte erhöhen kann.

Aus Sicht der orthomolekularen Medizin müssen bei KPU vor allem Zink, Vitamin-B6 sowie Mangan substituiert werden. In welcher Form und in welcher Dosierung und weitere Substitutionen z.B. von Eisen besprechen wir gemeinsam und individuell.

Weitere orthomolekulare Ergänzungen und Entgiftungsverfahren finden Sie weiter unten im Blog.

Moderates, leichtes Ausdauertraining ist zu empfehlen, ein erschöpfendes Training nicht. Vor dem Beginn des Ausdauertrainings sollte bei starken Glieder- und Muskelschmerzen und bei starker Muskelschwäche eine orthomolekulare Therapie einsetzen um das Training körperlich zu ermöglichen.

Kryptopyrrol im Urin als Untersuchung- wie geht das und wie sind die Normwerte?

Eine Kryptopyrrolurie liegt dann vor, wenn die Kryptopyrrolwerte über 15 ng/dl liegen und wenn Symptome vorhanden sind. Für die Untersuchung des Urin auf Kryptopyrrol, Indikan und Citrullin wird ein spezielles Teströhrchen von einem Labor angefordert. Für die Untersuchung wird Morgenurin verwendet (Mittelstrahl), welcher in ein lichtundurchlässiges Spezialröhrchen mit Vitamin C als Stabilsator gefüllt wird.

Vor der Untersuchung darf 1 Woche lang kein Vitamin B sowie Zink eingenommen werden, da dies die Werte verfälschen würde. Während der Menstruation sollte keine Probe abgegeben werden. Die Probe sollte am Wochenanfang in das Labor gesendet werden, damit die Probe bei der Untersuchung nicht zu alt ist und das Wochenende nicht dazwischen liegt. Die Probe auf Kryptopyrrol kostet ca. 50 Euro, kommen die wichtigen Parameter Indikan und Citrullin hinzu, erhöht sich der Preis. Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten nicht, jedoch viele private Krankenkassen.

Der Indikanwert im Urin zeigt eine Eiweißabbaustörung bei KPU-Patienten an. Spermin- und Spermidinwerte wären anzudenkende Parameter.

Auch die toxische Belastung mit Schwer- bzw. Leichtmetallen sollte bei der KPU mittels Labordiagnostik getestet werden. Spezielle Labore wie Biovis und das Umweltlabor Bremen führen Testungen durch z.B. Chelattests oder Porphyrin-Tests. Diese Tests geben einen Hinweis auf die Entgiftungsfähikgeit bei KPU.

Bei KPU sollte nicht geraucht werden, da Rauchen die Entgiftungsfähigkeit bei KPU noch weiter einschränkt als sie durch die Störung sowieso schon eingeschränkt ist. Ich unterstütze sie gerne mit einer Entgiftung sowie einer Rauchentwöhnung mit Ohrakupunktur. Bei KPU ist die Entgiftung langsamer, aber dringend angeraten. Eine richtige Entgiftung ist entscheidend, damit sich keine hochtoxischen Stoffe im Zellzwischenraum anlagern.

Was braucht der Körper um entgiften zu können?

Um eine funktionierende Entgiftung möglich zu machen, benötigt der Körper die bedeutenden Mikronährstoffe, wie Vit. B2 und B6, Selen, Vit. C, Zink, L-Cystein, L-Glycin und L-Carnitin. Diese Mikronährstoffe sollten mittels Labordiagnostik getestet und die Defizite ausgeglichen werden.

Dies ist die Voraussetzung um mit einer Chelattherapie, KPU-Infusionen, Curcumin, Glutathion, Vit. C und Glycin erfolgreich weiter zu entgiften.

Eine Supplementierung von B6, Mangan und Zink ist bei KPU nicht ausreichend um Folgeerkrankungen zu vermeiden, hierzu bedarf es einer Entgiftung und einer Vermeidung von Giften.

Aufgrund der hohen Anzahl von KPU sollte bei allen chronischen Krankheiten auf KPU getestet werden.

Was ist mit ADHS?

Kinder mit KPU weisen sehr häufig ADHS-ähnliche Symptome auf und andersherum: Kinder mit ADHS haben sehr oft erhöhte Kryptopyrrolwerte und eine Kryptopyrrolurie. Bevor Kindern Psychopharmaka verabreicht wird, sollte ein Test auf KPU gemacht werden und der Mangel an Zink, Vitamin-B6, sowie Eisen und Mangan ausgeglichen werden.

Ich berate Sie gerne in meiner Praxis persönlich.

Naturheilpraxis Christiane Falkus

http://www.naturheilpraxis-falkus.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Magnesium einnehmen – aber wie?

Eine Blog von Naturheilpraxis Christiane Falkus, Praxis für TCM, Diplom-Sportlehrerin   http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Wie das Magnesium bei einem Mangel am Besten vom Körper aufgenommen wird:

Kurz gesagt, über die Haut!

Über die Haut gelangt das Magnesium dorthin wo wir es im Körper brauchen. Und wir brauchen Magnesium, denn der Körper kann es nicht selber herstellen. Die Zellen benötigen es unbedingt, aber auch die Zähne und Knochen. Nichts läuft ohne das Mineralsalz Magnesium.

Magnesium ist das wichtigste Mineral für den Zellstoffwechsel!

Reicht es denn nicht Magnesium über die Nahrung aufzunehmen?

Nein! Unser Körper braucht jeden Tag Magnesium, jedoch liefert es unsere moderne Nahrung nicht ausreichend. Mineralreiche Böden sind selten geworden im Gegensatz zu vor 100 Jahren, Kunstdünger und Pestizide werden eingesetzt. Nur die streng kontrollierte Bionahrung mit natürlichem Dünger hält noch ausreichend Magnesium vor. Vor 100 Jahren haben die Menschen noch täglich 500 Milligramm Magnesium mit der Nahrung aufgenommen, heute ist es nicht mehr die Hälfte davon.

Hinzu haben wir physischen (Leistungssport, schwere körperliche Arbeit) und psychischen Stress, dies klaut uns Magnesium. Zuviel Koffein fördert die Ausscheidung von Magnesium und Kalzium.

Welche Magnesiumräuber gibt es noch?

Medikamente (Pille, Abführmittel…), chronische Darmentzündungen, starker Alkoholkonsum, einseitige Diäten, Fast Food, Zucker- und Weissmehlkonsum, Pilzbefall im Darm, starkes Schwitzen, häufige Durchfälle, Hyperthyreose und ein übersäuerter Körper sowie Diabetes, hohe Cholesterinwerte und dauernde Schmerzen können ebenfalls dem Körper Magnesium entziehen und zu einem Mangel führen.

Ein Mangel ist folglich nicht selten anzutreffen wie wir an der Liste dieser Magnesiumdiebe erkennen können.

Was macht Magnesiummangel für Symptome?

Muskelkrämpfe, steife Muskeln, Taubheitsgefühle und Kribbeln der Hände und Füße, Krämpfe, Verspannungen, Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen, Gefäßverengungen, Kopfschmerzen, Störungen des Magen-Darm-Traktes (Durchfall, Verstopfung, Krämpfe, Erbrechen…), Schmerzen während der Menstruation, Depression, Reizbarkeit, Vergesslichkeit, Konzentrationsmangel, innere Unruhe, Schwindel, Lärmempfindlichkeit, Nervösität, vorzeitiges Altern, Schlafstörungen sowie körperliche und geistige Ermüdbarkeit.

Bei den Symptomen gilt, alles kann, nichts muss, zumeist kommen mehrere Symptome zusammen. Häufig wird ein Magnesiummangel nicht erkannt.

Bei einem Mangel empfiehlt sich eine tägliche Zuführung von 600 Milligramm täglich, um den Mangel auszugleichen. Um den Wert zu erhalten, empfiehlt sich eine Zuführung von 350 Milligramm täglich – abhängig von Alter und Geschlecht.

Bei einer höheren Einnahme, welche z.B. bei bestimmten Erkrankungen wie Arthrose Sinn macht, sollte ein Arzt und Therapeut begleitend konsultiert werden.

3 Gramm kristallines Magnesiumchlorid hat etwa 360 Milligramm reines Magnesium.

Und dieses Magnesiumchlorid soll meinen Mangel ausgleichen?

Ja! Das Magnesium über die Haut aufgenommen in Form von Chlorid wirkt sehr schnell und gut!

Und wie nehme ich das Magnesiumchlorid?

Als Magnesium-Sole bzw. Magnesiumöl genannt:

30 Gramm (=4 TL) Magnesiumchlorid in eine Glasflasche füllen und 1 Liter Wasser hinzugeben (= 3%ige Magnesiumchloridlösung) schütteln.

Nun können einzelne Körperpartien (z.B. die Beine, die verspannten Nackenmuskeln oder die Fußsohlen) mit der Sole besprüht werden am besten nach dem Duschen. Leicht einmassieren.

8 – 10 Sprühstösse täglich.

Ein Zuviel an Magnesium wird vom Körper wieder ausgeschieden.

Diabetische Wunden, offene Wunden und frisch rasierte Stellen sollten nicht besprüht werden.

Als Fußbad:

250 ml Magnesium-Sole in 5 Liter 37 Grad warmes Wasser (nicht wärmer als Körpertemperatur wegen der Osmose) geben und für 20-30 Munten die Füße darin baden (sehr wirkungsvoll) abends vor dem Schlafengehen.

Mit dem Fußbad nimmt der Körper ca. 700 Milliliter Magnesium auf.

Auf diese Weise benötigt der Körper je nach Mangelwert 5-12 Wochen um den Mangel wieder auszugleichen. Positive gesundheitliche Auswirkungen treten schnell ein.

Weiche Stühle können über die Aufnahme über die Haut nicht auftreten im Gegensatz zur oralen Einnahme.

Was muss ich sonst beachten?

Lassen Sie sich vor der Substitution bzw. bei unklaren Symptomen beim Arzt oder Heilpraktiker beraten!

Ich berate Sie gerne bei weitergehenden Fragen.

Bitte kontaktieren Sie mich unter

http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Essen Sie nicht zu fett und nicht zu eiweissreich, dies erschwert die Magnesiumaufnahme des Körpers.

Für Menschen mit gestörter Darmflora ist die Aufnahme über die Haut optimal, da das Magnesium so tatsächlich aufgenommen werden kann.

Das optimale Calcium-Magnesium-Verhältnis sollte 2:1 tragen, meist haben wir aber einen zu hohen Anteil Calcium, weil unsere Nahrung damit angereichert wird, deshalb müssen wir das Magnesium in seiner Höhe mit beachten. Calcium und Magnesium gehen eine wichtige Wechselwirkung miteinander ein. Magnesium darf gegenüber dem Calcium nicht vernächlässigt werden.

Woher weiss ich, das ich einen Magnesiummangel habe?

Die Blutuntersuchung sagt nicht genug darüber aus.Erst wenn die Zellen kaum mehr Magnesium haben, sinkt die Konzentration im Blutserum. Aussagekräftiger ist der Wert im Urin und in den Blutkörperchen.

Gibt es Kontraindikationen für eine Magnesiumeinnahme?

Ja! Deshalb sollten Sie sich vor der Substitution von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten lassen! Bei Dialysepatienten, Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion, bei eingeschränkter Miktion(=Urinausscheidung), bei Austrocknung des Körpers, bei niedrigem Blutdruck und bei Störungen der kardialen Erregungsleitung dürfen Sie kein Magnesium zuführen!

Gibt es Wechselwirkungen mit Medikamenten?

Ja! Bitte beachten Sie, daß Magnesium die Aufnahme mancher Arzeimittel verringern kann (Antibiotika, Eisen, Herzglykoside, Calcium…). Ein zeitlicher Einnahme-Abstand von 3 Stunden muss eingehalten werden.

Und wo bekomme ich das Magnesiumchlorid her?

Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach!

oder unter

http://www.kloesterl-apotheke.de

http://www.zentrum-der-gesundheit.de

 

 

 

 

Konzentrationsstörungen bei Kindern – und dann?

Ein Blog von Naturheilpraxis Christiane Falkus, Praxis für TCM, Diplom-Sportlehrerin

http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Wenn ein Kind zappelig und leicht ablenkbar ist, sich schlecht konzentrieren und nur kurz still sitzen bleiben kann, sich kaum auf ein Spiel einlässt und Tätigkeiten schnell abbricht…

Was kann die TCM bewirken?

Die TCM geht davon aus, daß ein Kind bei der Zeugung eine individuelle Essenz  – abhängig vom Gesundheitszustand und der individuellen Essenz der Eltern zum Zeitpunkt der Zeugung – mitbekommt und Anlagen zu Konzentrationsstörungen/ADS/ADHS mit einer schwächeren erworbenen Essenz zusammenhängen können und Konzentrationsstörungen somit vererbt sind.

Die TCM sieht als wichtigen Baustein die Ernährung und das Befinden der Mutter während der Schwangerschaft an. Weiterhin ist es bedeutsam im Sinne der TCM, wie lange das Kind gestillt worden ist und wie es in seinen ersten Lebensjahren ernährt worden ist. Kuhmilch ist bei einem Baby und Kleinkind insbesondere mit allergischer Disposition zu vermeiden.

Durch Krankheiten, Traumen und besonderen Belastungen kann eine Konzentrationsstörung nach der TCM ebenfalls erworben werden. Das innere Gleichgewicht des Kindes ist gestört, das Yin und Yang sind in einem unausgewogenen Verhältnis zueinander.

Nicht nur die TCM geht davon aus, dass ein Kind sich nur allzu gerne länger und altersgerecht konzentrieren möchte und nicht gerne wütend oder stark reizbar ist und das es Hilfe annehmen würde. Es möchte nicht in häufige Auseinandersetzungen gelangen, von anderen gemieden werden und oftmals seine Sachen verlieren.

Es kann Reize nur schlecht verarbeiten, das Kind ist erschöpft und unter Druck, leidet unter Ängsten, bei vielen Kindern ist der Schlaf gestört.

Das Lernen fällt ihm in diesem Zustand schwer und jeder Schultag ist ein großer Kraftakt mit vielen negativen Feedbacks von außerhalb, das Selbstwertgefühl leidet, der energetische Kreislauf leidet unter Stagnationen oder Schwäche.

Leidet Ihr Kind unter diesen Symptomen?

Kontaktieren Sie mich gerne! Ich berate Sie ausführlich und begleite Sie!

Als Mutter und Heilpraktikerin liegen mir Kinder sehr am Herzen!

Für die TCM ist es unerheblich, ob ein Kind ein Geburtstrauma hatte oder aus welchen sozialen und  familiäre Hintergründe das Kind kommt. Für die Behandlung mit Kräutern und Akupressur ist dies nicht bedeutsam.

In der TCM-Anamnese wird nach der Ernährung, nach der Bewegung, der geistigen Aktivität, der Entspannung, dem Schlaf und den sozialen Kontakten bzw. Hobbies gefragt.  Auch Allergien sowie die Verdauung und das Wärme-/Kälteempfinden spielen eine große Rolle.

Die ganzheitliche Betrachtung der TCM kann dabei helfen eine Verknüpfung von seelischen und körperlichen Beschwerden zu finden, bei Kindern manifestieren sich diese gerne in Bauch- und Kopfschmerzen oder in Verhaltensauffälligkeiten. Die TCM nimmt sich viel Zeit die Vielschichtigkeit der Symptome einzuordnen.

Was macht die TCM?

Die Akupunktur mittels Laser bzw. die Akupressur mit Samenkörnerpflaster am Ohr kann auf viele Kinder eine beruhigende Wirkung haben, der Qi-Fluss wird aktiviert, Stagnationen können aufgelöst werden, ein seelisches und körperliches Gleichgewicht kann neu ermöglicht werden, unterstützt durch entspannende Maßnahmen wie Autogenes Training, chinesische Kräuter und durch eine Ernährungsumstellung. Durch eine tägliche Bewegung an der frischen Luft wird die Haltemuskulatur gestärkt, das Qi kann ungehindert fließen. Durch die bei der Bewegung verstärkten Atmung wird das Zwerchfell aktiviert mehr Qi in den Kreislauf zu pumpen.

Die Milz ist im Sinne der TCM in der Lage mehr Nähr-Qi in Richtung Herz zu pumpen, das Kind kann wieder verstärkt Freude erleben. Die Nahrung wird besser verwertet, die Verdauung wird optimiert.

Wie erlebt sich das Kind?

Durch den Druck des Umfeldes und das negative Sich-Erlebens des Kindes aufgrund seiner Verhaltensweisen ist es möglich, dass ein Kind mit Konzentrationsstörungen eine „Leber-Qi-Stagnation“ hat, welche durch die genannten Therapieansätze aufgelöst werden kann. Diese „Leber-Qi-Stagnation“ kann ein erwünschtes Verhalten mit guter Sozialkompetenz und emotionaler Belastbarkeit verhindern, mit diesem Syndrom nach der TCM kann ein Kind sich nicht liebevoll und lernstark verhalten, es gerät ohne es zu wollen in Konflikte. Es befindet sich in einem Kreislauf zwischen Anspannung und Anforderungen.

Und die Eltern?

Aber auch die Eltern grübeln viel darüber, ob sie etwas versäumt haben.

Hier setzt die TCM nach einer ausführlichen Anamnese und einem unbedingten kindgerechten Annehmen des Kindes und der Eltern an.

Auch das familiäre Umfeld wird in die Beratung mit eingebunden, um ein harmonisches Miteinander zu erreichen. Wichtig sind gemeinsame tägliche Mahlzeiten ohne problembehaftete Themen bei den Mahlzeiten sondern mit Harmonie, eine unbedingte Voraussetzung für eine gute Nahrungsverwertung und Qi-Produktion nach der TCM. Die Hoffnung ist groß, daß nach einem Therapiebeginn diese harmonsichen Mahlzeiten wieder ermöglicht werden können.

Akupunkturpunkte und Kräuter werden individuell auf das Kind abgestimmt.

Und welche Ernährung ist bei Konzentrationsstörung zu empfehlen?

Milch, Milchprodukte, Bananen und Süßigkeiten verschleimen und schwächen laut TCM energetisch die Milz, sie sollten vermieden werden. Zucker und Weizen können durch die Süße der Früchte sowie durch Dinkel, Quinoa und Hirse ersetzt werden.

Kalte Speisen und Getränke sollte vermieden werden und durch warme gekochte Mahlzeiten und warme Getränke wie Früchtetee ersetzt werden.

Ein warmes Frühstück ist gut geplant nicht viel Arbeit und hilft den Kindern ihren Qi-Kreislauf zu aktivieren und regulieren.

Nach einem warmen, gekochten Frühstück, z.B. mit Hirse, Gemüse oder Ei, kann das Mittagessen energetisch besser verarbeitet werden, was ein kaltes, süßes Frühstück nicht zu leisten vermag.

Rezeptmöglichkeiten für ein Frühstück finden Sie unter „Rezepte“ auf meiner Homeoage http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Mögliche Frühstücksrezepte sind Gemüsesuppen, Omelette mit Gemüse, Hirsebrei mit Obst, Nudelsuppen mit Gemüse und Quinoa, Hühnersuppen, Hülsenfrüchte aller Art, Obstkompotte, Eintöpfe, Spiegelei mit gedünsteten Tomaten und weissen Bohnen, Bratlinge, Gemüse- und Reispfannen, Rührei mit Avocado sowie Porridge mit Obst.

Sonnenblumen- und Kürbiskerne sowie Sesam sind ebenso wie Leinöl, Kürbiskernöl und Nüsse (z.B. Walnüsse) eine wichtige Ergänzung im Früstücksspeiseplan.

Süße Getränke sollten vollständig vermieden werden.Ein warmer Früchtetee zum Frühstück ist zu bevorzugen.

Und welches Abendessen wird empfohlen?

Ein warmes, gekochtes Abendessen ist energetisch wertvoller für das Kind als ein Brot mit Aufschnitt. Das Abendessen besteht optimalerweise aus gekochtem Gemüse mit Huhn oder Pute und Hülsenfrüchten in Form von Suppen, Eintöpfen oder Eierspeisen.

Nach einer Weile kann häufig durch die veränderte Ernährung sowie den chinesischen Kräutern und der Akupressur eine deutliche Verbesserung im Schlaf, in der Reizverarbeitung und in der Konzentrationsfähigkeit erzielt werden. Das Kind ist mehr im Gleichgewicht und kann sein Potenzial entfalten.

Es erlebt positvies Feedback, eine wichtige Voraussetzung für die kindliche Entwicklung, denn Lob und Freude speist das Herz-Qi und die Lebensfreude. Soziale Kontakte sind wieder freudvoll für das Kind und werden als positiv erlebt, eine gute Basis für ein schönes Kinderleben in Harmonie.

Bei Fragen können Sie mich gerne kontaktieren, ich berate Sie und begleite Ihr Kind!

Bauchfett – jetzt kriegst Du Dein Fett weg!

Ein Blog von Naturheilpraxis Christiane Falkus, Heilpraktikerin, Praxis für TCM, Diplom-Sportlehrerin   http://www.naturheilpraxis-falkus.de

„7 kostbare Lebensjahre kostet ein dicker Bauch bei einem BMI über 35.“

Es gibt gefährliches und ungefährliches Fett. Fett an Hüften und Po sind nicht zur Zufriedenheit des Menschen, aber im Gegensatz zum Fett an Bauch ungefährlich.

„Das Fett am Bauch ist eine tickende Bombe.“

Aber wieso? Was ist an Bauchfett so schlimm? Kann man nicht stolz sein auf seinen dicken Bauch? Von wegen alles Muskeln…

Leider nein, denn das Maßband sagt erbarmungslos aus, wann wir gesundheitsgefährdend im Risikobereich sind. Arteriosklerose, Diabetes, Bluthochdruck, Infarkte, Potenzprobleme, Durchblutungsstörungen drohen und können tödliche Folgen mit sich ziehen.

Ab einem BMI von über 30 sind wir adipös (jeder 4.Deutsche gilt heute als adipös), ab 25 gelten wir als übergewichtig, aber mehr noch als das Gewicht im Verhältnis zur Größe sagt das Maßband – an der dicksten Stelle unseres Bauches angesetzt – über unser Gefährdungspotenzial aus. Männer sollten umdenken, wenn das Maßband auf über 94 cm hinweist, Frauen sollten aktiv werden, wenn das Maßband auf mehr als 80 cm Taille kommt.

Und was ist jetzt mit dem Bauchfett?

Das Fettgewebe bestimmt über den Energiestoffwechsel. Es produziert – bei einer Veranlagung zur Adipositas im Gegensatz zum Fettgewebe eines Menschen ohne Veranlagung zur Adipositas – nur ca. 15% der Wärme und kann damit weniger Fett verbrennen. Und, was noch? Ach ja, es fördert Entzündungen im Körper. Die Fettzellen umkleiden das Herz, gehen in die Bauchspeicheldrüse und in das Muskelgewebe und füllen Leberzellen aus und hier wird es nun gefährlich. Das Fett produziert Schadstoffe und gibt sie in das Blut ab, so daß die gefährlichen Stoffe in den gesamten Körper gelangen.

Spüre ich das? Dann kann ich ja noch rechtzeitig handeln…

Nein! Das geht lautlos vor sich und schleicht sich über Jahre zu einem Orkan zusammen.Diabetes und Co drohen. Aber:

Schon bei einer Gewichtsabnahme von nur 5 Kilogramm können Menschen, die kurz vor einem Diabetes stehen, die Insulinspritzen vermeiden.

Gesunde Dicke gibt es auch, aber wenige, da müssen wir uns nichts vormachen! Diese seltenen gesunden Dicken lagern ihr Fett nicht am Bauch an und sie reagieren gut auf Insulin.

Und was macht die Ernährung? Was soll ich lieber nicht essen?

Ungünstig sind Zucker und weisses Mehl, da sie für einen Blutzuckeranstieg sorgen. Kommt dann noch deftiges Essen hinzu… Die Menge der Kalorien macht es aus.Kritisch sind vor allem gesättigte Fettsäuren aus Schokolade, Wurst, Butter, Schweinefleisch, Schokolade und Co. Ungesättigte Fettsäuren aus Omega 3 und 6-Fettsäuren  aus hochwertigen Ölen… dagegen lassen Bauchfett schmelzen.

Nach der Menopause nehmen Frauen ohne die Östrogeneinwirkung wie die Männer am Bauch zu und kommen ebenso in die Gefährdungszone des Bauchfetts.

Gibt es auch etwas Positives zu berichten? Aber ja!

Wenn Sie abnehmen, nehmen Sie zuerst am Bauch und an den Leberzellen ab. Zuerst geht es bei einer Gewichtsabnahme dem lästigen und üblen Bauchfett an den Kragen. Das Fett der Leberzellen soll weg, gut so, denn es führt zu einer chronischen Leberentzündung.

Und wie soll ich trainieren, damit ich mein Fett weg bekomme?

Angemessenes Ausdauertraining, locker und entspannt, aber regelmäßig, wie Walking, schwimmen und wandern werden Ihnen helfen, ihrem Fett Adieu zu sagen. Täglich eine halbe Stunde Training sollte Ihnen Ihr Fett wert sein. Auch Kraftausdauertraining hat gute Effekte.

Starten Sie mit täglich 500 Schritten mehr!

Als Heilpraktikerin und Diplom-Sportlehrerin begleite ich Sie auf diesem Weg gerne. Es gibt noch so viel zu sagen und umzusetzen und irgendwie sehen Sie den Wald vor lauter Bäumen noch nicht?

Rufen Sie mich an, ich unterstütze Sie mit Rat und Tat.

Eine Stuhlprobe und ausführliche Ernährungsberatung sowie ein Bewegungsprogramm gehen wir gemeinsam an. Die Akupunktur und chinesischen Kräuter können ihre Gewichtsabnahme unterstützen.

Naturheilpraxis Christiane Falkus

http://www.naturheilpraxis-falkus.de