Gänseblümchen – zu Recht die Heilpflanze des Jahres 2017!

Gänseblümchen enthalten Saponine, Antioxidantien und Bitterstoffe. Damit wirken Gänseblümchenblüten gut in der Kinderheilkunde bei Schwäche, Hautausschlägen, Verletzungen, Husten, Durchfall und Erkältungen. Auch bei Menstruationsschmerzen kommt das Gänseblümchen zur Anwendung. Wegen seiner Heilkraft wurde die Pflanze zur Heilpflanze des Jahres 2017 gekürt. Gänseblümchen – zu Recht die Heilpflanze des Jahres 2017!

Die Pflanze verhilft mit den Bitterstoffen dazu Giftstoffe auszuleiten.

Einen Tee zur Reinigung und Entschlackung bereiten Sie folgendermaßen zu:

Gänseblümchen, Salbei, Spitzwegerich und Lungenkraut oder Thymian jeweils in gleichen Teilen, 2 Teelöffel davon mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, fünf Minuten abgedeckt ziehen lassen, anschließend die Kräuter abseihen.

Sechs Wochen dreimal täglich eine Tasse trinken hilft den Stoffwechsel anzukurbeln und Bronchitis sowie Hautunreinheiten zu lindern.

 

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21.06.2017: Asthma bronchiale – wie kann die Akupunktur bei Schleim und Atemnot helfen?

Asthma bronchiale – wie kann die Akupunktur bei Schleim und Atemnot helfen?

In der TCM kann das Asthma bronchiale durch zwei Faktoren mitverursacht werden: Schwäche/Mangel von Lunge, Milz und Niere sowie Schleim/Stau durch pathogene Faktoren wie Wind-Kälte oder Wind-Hitze.

Häufig verordnete chinesische Kräuter bei Asthma sind Armeniacae Sm (Xing Ren), Perillae Fr. (Su Zi), Ephedrae Hb (Ma Huang), Pinelliae Rz. praep. (Ban Xia), Cicadae Periostracum (Chan Tui), Pheretima (Di Long), Scutellariae Rx (Huang Qin), Mori Cx (Sang Bai Pi) und Schisandrae Fr (Wu Wei Zi).

Folgende Akupunkturpunkte können bei Asthma bronchiale eingesetzt werden:

Blase 13, Stärkung der Lunge, Absenken des Yang, Lunge 1, wandelt den Schleim um, leitet das gestaute Lungen-Qi nach unten ab, senkt den Druck in der Brust.

Ren 17, senkt den Druck von der Brust, wirkt Qi-regulierend.

Dickdarm 4, wirkt Wind ausleitend, Stabilisierung des Abwehr-Qi.

Lunge 7, Umwandlung von Schleim, Absenkung des Lungen-Qi.

Magen 40, Schleimausleitung.

Niere 3, stärkt das Qi der Leber und der Niere.

Ex-B 1, wirkt beruhigend auf die Keuchatmung.

Die Punkte werden immer nach einer Anamnese akupunktiert, da es einen Unterschied macht, ob ein Nieren-Yang-Mangel oder eine Lungen- und Milz-Qi-Schwäche oder ein Lungen- und Nieren-Yin-Mangel die Asthmaanfälle mitverursacht bzw. ob Kälte oder Hitze das Asthma verstärkt.

Die Kräuter werden von mir individuell nach einer ausführlichen Anamnese verordnet, dazu gehört die körperliche Untersuchung, der gemeinsam auszufüllende TCM-Anamnese-Fragebogen sowie die Puks- und die Zungendiagnose.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, vereinbaren Sie hierzu einen Termin mit mir!

Über Kommentare und Anregungen freue ich mich!

Falten, herabhängende Lider und Mundwinkel, trockene Haut und Co – muss nicht sein!

Falten, trockene Gesichtshaut, dunkle Ringe unter den Augen, herabhängende Mundwinkel und Lider, fehlendes Lächeln, Zornesfalten, hohle eingesunkene Wangen durch Kollagenverlust oder Krankheit, Tränensäcke, Doppelkinn, horizontale Linien auf dem Hals und ein abgesackter Hals folglich unsere Schönheit sind schon seit vielen Jahrhunderten ein Gebiet in der TCM.

Diese Zeichen im Gesicht gehören zum Leben dazu, Emotionen wie Kummer, Zorn und Enttäuschung drücken sich im Gesicht aus und machen uns einzigartig, Emotionen aus Erlebnisse, welche lange Zeit zurück liegen können, frieren sich in unserem Gesicht ein.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat gute Möglichkeiten den Zeichen des Alterns und der Bewusstmachung der erlebten Emotionen zu begegnen auf eine sanfte Art in einer ruhigen angenehmen Atmosphäre:

Eine Gesichtsmaske und getränkte Augenpads mit chinesischen Kräutern befeuchten die Haut, nähren das Yin und entspannen den Patienten.

Eine warme Gel-Maske kann die TCM-Kräutereinwirkung unterstützen.

Viele Akupunkturpunkte an Körper, Gesicht/Augen unterstützen den Qi-Fluss und öffnen Meridiane mit schönen Effekten auf die Gesichtsareale sowie mit Effekten auf das allgemeine Wohlbefinden durch eine Aktivierung des Qi-Flusses.

Eiweißmasken mit chinesischen Kräutern getränkt können auf die Poren im Gesicht wirken, ein in ätherischem Öl getränktes Handtuch mit warmen Wasser reinigt sanft das Gesicht.

Eine sanfte Gesichtsmassage unterstützt mit einer wunderbaren Biocreme, welche mit Jaderollern einmassiert wird, hilft den Teint zu glätten und Rötungen zu beruhigen.

Eine Ernährung nach der TCM hilft uns Schönheit und Wohlbefinden zu erzielen.

Sprechen Sie mich gerne an! Ich freue mich Sie zu entspannen und zu beraten!

Herzstolpern und Panikattacken – woher kommt das nach der TCM?

Haben Sie öfters Herzstolpern oder Panikattacken?

Jede Störung des normalen Herzrhythmus weist auf eine organische oder psychische Störung des Herzens hin. Häufig sind bei uns Panikattacken und Herzstolpern ohne das etwas organisch am Herzen nachweisbar wäre. Das westliche Organ Herz ist ohne Befund und gesund, das chinesische Organ Herz hat ein Problem. Aus Sicht der TCM kann dahinter ein Herz-Blut- oder ein Herz-Qi-Mangel und bei zusätzlicher Hitze auch ein Herz-Yin-Mangel stecken, oft begleitet von einer Leber-Qi-Stagnation, denn alles kommt immer auch zur Leber und zeigt sich zum Beispiel durch Schlafstörungen und Zorn.
Ein Punkt, der uns viel über das Herz aussagt, ist wie jemand spricht.

In der TCM sagt man, daß sich das Herz in die Zunge öffent und tatsächlich gibt es eine Meridianverbindung vom Herzen zur Zunge durch einen Meridianast.

Die Zungenspitze wird verändert sein (rot) und der Mensch mit einer Herzstörung spricht nahezu ununterbrochen und lacht permanent, auch fehlendes Lachen ordnen wir TCM-Therapeuten der Herzstörung zu.

Schnell und viel Sprechen weist auf ein Überhitzzen des Herz-Blutes hin und Stottern auf eine Blockade im Herzen, welche z.B. durch Schleim ausgelöst werden kann.

Schleim widerum entsteht durch zu kalte und rohe sowie unregelmäßige Nahrung sowie durch schleimende Lebensmittel wie Milch.

Ich berate Sie gerne bei Herzstolpern und Panikattacken!

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Wunderbare TCM – Kräutertherapie!

Wunderbare TCM – Kräutertherapie!

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verwendet verschiedene Therapiemethoden. Diese werden individuell, je nach Erkrankung und Beschwerden, eingesetzt – so einzigartig wie Sie selbst.

Wussten Sie, dass die Chinesische Arzneimitteltherapie der Hauptbestandteil der TCM ist, etwa 80%. Nicht wie allgemein angenommen, die Akupunktur. Chinesische Arzneimitteltherapie ist beispielsweise in der Gynäkologie oder auch Gastroenterologie meines Erachtens wichtig! In China wird nahezu jedem Patienten in der weit verbreiteten TCM ein Kräuterdekokt verordnet. Aber warum ist die Kräutermedizin oft effektiver als die Akupunktur? Ganz einfach: Kräuter nehmen Sie dreimal täglich ein, zur Akupunktur gehen Sie max. zweimal wöchentlich, die Therapiefrequenz hat eine hohe Bedeutung. Die chineische Kräutertherapie ist sehr umfassend und kann bei vielen Symptomen unterstützen.

Bei dieser Therapieform werden vorwiegend Pflanzenteile wie Wurzeln, Rinden, Blüten, Blätter oder auch Mineralien verwendet und miteinander kombiniert. So erhalten Sie Ihre Chinesische Rezeptur, welche ich Ihnen verordne und in einer geprüften TCM-Apotheke für Sie bestelle, die Sie zu Hause sehr einfach dreimal täglich als Tee trinken. Dies nennt sich Chinesisches Arzneimitteldekokt und diesen Dekokt trinken Sie laut meiner Dosierungsempfehlung nach der Anamnese. Die Einnahme besprechen wir individuell und Sie können diese durch miteinander besprochene Ernährungstipps und Bewegungsimpulse unterstützen. Kräuter können bei einer länger andauernden Einnahme schaden, die Einnahmedauer muss immer von einem TCM-Therapeuten überwacht werden.

 

Sie haben noch Fragen? Sprechen Sie mich an, ich helfe gern!

Weshalb sind Nüsse so gesund und welche bzw. wieviele Nüsse soll ich essen?

Täglich eine Handvoll Nüsse, denn Nüsse sind voller hochwertiger Inhaltsstoffe wie ungesättigte Fettsäuren, Antioxidantien, Magnesium und Ballaststoffen.

Sie haben eine vorbeugende Wirkung vor Herzkreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Atemwegserkrankungen, Infektionen und Krebs wie norwegische und britische Forscher in 29 Langzeitstudien herausgefunden haben. Zivilisationskrankheiten könnten bei regelmäßigem Nusskonsum reduziert werden, so ergaben es die Studien. 20 Gramm (=1 Handvoll) täglich sollte man von den Nüssen essen!

Welche? Was Ihnen schmeckt, Kraft steckt in allen Nüssen, ob Haselnüsse, Walnüsse, Cashewnüsse, Pekannüsse, Paranüsse oder Erdnüsse. Essen Sie zudem täglich etwas Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne, streuen Sie diese in Ihr Müsli oder Ihren Salat oder backen Sie Ihr Brot damit. Lecker und gesund!

Schwitzen in der TCM- Nachtschweiß und Hitzewallungen!

Ein Blog im Mai 2017 von Naturheilpraxis Christiane Falkus, Praxis für TCM + Akupunktur, http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Schwitzen – eine häufiges Symtom in der TCM!

Nachtschweiß kennen viele Menschen während eines Infektes, aber in der TCM-Praxis finden sich viele Patienten ein, die täglich unter starkem Nachtschweiß leiden. Aber was sind die Gründe für diesen Nachtschweiß? Und wie wird es behandelt?

Alle Symptome können vorkommen, müssen aber nicht zwangsläufig auftreten.

Bei Nachtschweiß können folgende Symptome dahinter stecken:

Ein Yin-Mangel mit Leere-Hitze ist gekennzeichnet durch Nachtschweiß, Hitzewallungen am Nachmittag, rote Wangen und eine Hitze der fünf Flächen (Hände, Brust, Füße).

Liegt ein Herz-Yin-Mangel vor kommen Palpitationen mit Unruhe und Schlafstörungen mit vielen Träumen und Vergesslichkeit hinzu.

Ist eher das Lungen-Yin im Mangel, kommt Husten und eine Kurzatmigkeit mit wenig klebrigem Auswurf als Symptom dazu.

Sobald ein Nieren-Yin-Mangel vorliegt, betrifft es vor allem eine schmerzhafte Lendenregion sowie der Beine und eine Auszehrung.

Die Zunge ist beim Yin-Mangel rot und mit fehlendem Belag oder wenig Belag gekennzeichnet.

Bei einem Herz-Blut-Mangel kommen zum Nachtschweiß noch Herzstolperer, Schlafstörungen, blasse Lippen und Nägel, eine fahle Gesichtsblässe sowie eine Kurzatmigkeit und Erschöpfung hinzu.

Bei diesem Syndrom ist die Zunge blass und der Belag ist dünn.

Bei einer Milz-Schwäche mit einem Stau durch Feuchtigkeit sind neben dem Nachtschweiß noch Kopfschmerzen, ein körperliches Schweregefühl, Appetitmangel, Erschöpfung und ein pappiger Mundgeschmack zu finden.

Die Zunge ist blass und der Belag ist klebrig.

Bei einer feuchten Hitze finden wir ein Schwitzen von dickem, zähflüssigem Schweiß, erhöhte Temperaturen am Nachmittag, Durst ohne zu trinken, Druckgefühl auf Brusthöhe, Übelkeit, Körperschmerzen, schwere Gelenke, Ödeme und breiige Stühle.

Der Belag nennt sich schlüpfrig.

Insofern Pathogene in die äußerste Shaoyang-Körperschicht eingedrungen sind, spüren die Betroffenen zu dem Nachtscheiß (aufgetreten nach einbem fieberhaftem Infekt) Fieber, Frösteln, Schmerz in den Seiten, Übelkeit, Schwindel und Aufstoßes.

Der Belag ist dünn weiß oder dünn gelb.

Leiden Sie unter Nachtschweiß? Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf, Schwitzen ist ein klassisches Gebiet in der TCM. Ich behandel Sie gerne!

Sie möchten wissen wie? Ein Nabelpflaster für die Nacht ist eine Möglichkeit. Angefeuchtete TCM-Kräuter werden in den Nabel gegeben und mit einem Pflaster fixiert. Desweiteren können chinesische Kräuter als Tee eingesetzt werden um ebenfalls das nächtliche Schwitzen zu beenden. Je nach o.g. Syndromen (je nach Anmenesebefund) können verschiedene Akupunkturpunkte genadelt werden.

Gegen das Schwitzen kann man etwas tun, denn es bringt den Flüssigkeitshaushalt und das Yin/Yang-Gleichgewicht aus der Balance.

Ich freue mich auf Sie!

TCM-Ernährung in den warmen Jahreszeiten Frühling und Sommer oder – warum sind viele Amerikaner so übergewichtig?

Ein Blog im Mai 2017 von Naturheilpraxis Christiane Falkus, Praxis für TCM + Akupunktur, http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Die TCM-Ernährung in den warmen Jahreszeiten Frühling und Sommer ändert sich bei Menschen im ausgeglichenen Yin-/Yang-Verhältnis ohne Yang-Mangel deutlich. Weiterhin – wie in den kalten Jahreszeiten auch – werden bei warmen Temperaturen in der TCM auch in den warmen Monaten gekochte Mahlzeiten für die Milz-Qi-Energie empfohlen, jedoch können die warmen Mahlzeiten bei Hitze und bei genügendem individuellem Verdauungsfeuer hin und wieder Rohkost oder kühlere Speisen begleiten, z.B. ein Möhrensalat zum Mittagessen. Empfehlenswert sind zum Rohkostsalat etwas Leinöl oder Avocado zu geben.

Bei Hitze optimal sind gedünstete Speisen, welche nicht stark angebraten werden, um energetisch nicht zu heiß zu sein. Auch stark erhitzende Lebensmittel wie Ingwer oder Chili können im Sommer reduziert werden. Die Speisen werden nicht mehr heiß, sondern warm gegessen, zudem werden regionale und saisonale Lebensmittel empfohlen, wie Rhababer, Erdbeeren und Himbeeren statt Wintergemüse.

Während heiße Nahrungsmittel vor Kälte schützen (Winter), steigern warme Nahrungsmittel die Aktivität und neutrale Nahrungsmittel liefern Qi.

Kalte Nahrungsmittel hingegen schützen vor Hitze.

Abkühlende Gemüsesorten werden auch bei Hitze gekocht.

Aber warum werden Speisen nach der TCM auch im Sommer gekocht?

Ganz einfach, durch den häufigen Verzehr von kalten Nahrungsmittel kommt es vor allem im Sommer zu einer Milz-Qi-Energieschwäche. Zuviel Eis und kalte Früchte… schwächen das Verdauungsfeuer und den mittleren Erwärmer. Der Körper muss nun verstärkt Wärme und Energie bereitstellen und kühlt aus, was zu Krankheiten führen kann.

Folglich rate ich Ihnen die Ernährung im Sommer nicht nur auf Rohkost, Salate, Obst, Eis und kühle Getränke umzustellen insbesondere dann nicht, wenn ein latenter Energiemangel vorhanden ist. Kalte Nahrungsmittel im Sommer bitte nur vorsichtig zu sich nehmen und weiterhin gedünstetes Gemüse anbieten.

Bitte verzichten Sie auch im Sommer auf eisgekühlte Getränke, denn der Unterschied zwischen Körpertemperatur und Getränketemperatur ist zu groß und kann einen Kälteschock bewirken. Deshalb bekommen wir nach zuviel Eis im Sommer gerne Verdauungsprobleme! Unser Magen mag es gerne kontinuierlich warm und nicht kalt!

Aber wie können Sie Ihren Körper mit Getränken bei Hitze erfrischen ohne ihn stark abzukühlen?

Trinken Sie warmes Wasser oder machen Sie es den Menschen in den heißen Ländern nach, trinken Sie heißen Tee mit kühl wirkenden Kräutern wie Pfefferminze.

Erinnern Sie sich an die amerkikanische Bevölkerung, welche bekanntermaßen gerne eisgekühlte Getränke in großen Mengen zu sich nehmen? Ein großer Anteil der Amerikaner sind stark übergewichtig, u.a. da sie zuviele eisgekühlte Getränke trinken, zumeist gar noch zuckerhaltig, dies schwächt enorm die Milz-Qi-Energie und damit das Verdauungsfeuer. Der Körper verliert Wärme und Energie, die Milz kann dem Magen nicht mehr ausreichend Energie für die Feuchtigkeitsumwandlung zur Verfügung stellen, Nahrung bleibt liegen, es entsteht Schleim. Dieser Schleim macht sich mit Übergewicht bemerkbar. Folglich: Ein ausgekühlter Körper ist energetisch zu schwach um Nahrung umzuwandeln und zu verdauen und lässt sie liegen, der Mensch wird dicker.

Sommerliche Rezeptoptionen sind ein leichtes warmes Spargelrisotto, gedünsteter Fisch mit warmen Tomatengemüse, Eiergerichte, leichte Dinkel-Pfannekuchen mit Heidelbeeren und Sesam, Sommergemüse gedünstet aller Art, z.B. nach mediterraner Art, vietnamnesische Sommerrollen mit Garnelen und Huhn, Omelette, Bratlinge mit Tomatensauce, leichte WOK-Gerichte, Gemüseauflauf, Hirse mit gedünstetem Gemüse oder Obst, Apfelkompott, Mangochutney oder eine Tomatensuppe.

Es reicht aus das Gemüse nur kurz anzudünsten, das Verdauungsfeuer wird somit bereits angeregt statt blockiert wie es bei Rohkost wäre.

Nahrungsmittel aus dem Frühling und Sommer sind Ananas, Kiwi, Tomate, Gurke, Banane, Wassermelone und Mango.

Ein bitterer Geschmack wirkt Verdauungsfördernd, nehmen Sie etwas Endiviensalat oder frischen Basilikum zu sich.

Haben Sie im Sommer schon einmal Reis mit Datteln und Sonnenblumenkerne zum Frühstück probiert und mit Wassermelone gereicht?

Testen Sie auch gedünstete Haferflocken mit gedünstetem saisonalem und regionalem Obst und Mandelmus oder eine leichte Polenta mit ein wenig gedünstetem Gemüse. Leichte Kartoffel- und Reisgerichte sind im Sommer zu empfehlen, aber grillen Sie bitte nur hin und wieder, da das starke Erhitzen beim Grillen thermisch heiß wirkt und Ihren Körper schwächt.

Und das Wichtigste, essen Sie mit Genuss und ohne Stress mit Ihren Lieben!

Bei Fragen rund um die TCM-Ernährung können Sie gerne einen Termin mit mir vereinbaren, ich berate Sie gerne!

Aus der TCM: Cremes, Tinkturen und Salben – Was kann bei Neurodermitis helfen?

Ein Blog im Mai 2017 von Naturheilpraxis Christiane Falkus, Praxis für TCM + Akupunktur, http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Immer wieder werde ich von Neurdodermitis-Patienten aufgesucht, welche alle einen Leidensweg hinter sich haben und nach geeigneten Cremes und Salben fragen.

Mit diesen Patienten mache ich sodann eine individuelle Anamnese mit einer chinesischen Diagnose nach Zungen- und Pulsbefund sowie vielen Fragen und einer körperlichen Untersuchung. Oft verordne ich die entsprechenden chinesischen Kräuter und führe eine Akupunktur/Ohrakupunktur für das entsprechende TCM-Syndrom durch.

Bei Säuglingen berate ich die Eltern und verordne babygeeignete chinesische Kräuter als Nabelpflaster (über Nacht mit der Windel abgedeckt), so muss der Säugling die Kräuter nicht trinken.

Auch die mitleidenden Eltern behandel ich auf Wunsch, da sie in vielen Fällen unter Stress, Sorgen und Schlaflosigkeit leiden.

Kräuter können bei längerem Gebrauch schaden, die Einnahmedauer muss immer von einem TCM-Therapeuten überwacht werden.

Aber welche Cremes und Salben werden in der TCM bei Ekzemen empfohlen?

Da die Neurodermitis oft die chinesische Diagnose „Hitze im Blut mit Wind“ beinhaltet, kann eine blutkühlende Salbe/Creme Linderung verschaffen.

Ich kann die folgende Cremes und Salben nach einer Erstanamnese empfehlen (immer abhängig von der jeweiligen TCM-Diagnose, folglich nicht pauschal)! Jeder Hautbefund erfordert eine individuelle Rezeptur!

Für viele trockene Ekzeme ist die feuchtigkeitsspendende Creme „Zi Cao Shui Gao“ eine Hilfe. Sie hat eine antientzündliche und befeuchtende sowie blutkühlende Wirkung.

Sie kann zusammen mit „Hu Zhang Shui Gao“ Creme bei trockenen Ekzemen zum rehydrieren oder „Shi Zhen Shui Gao“ 3-5 x täglich anstelle der Feuchtigkeitscremes an den betroffenen Hautstellen aufgetragen werden.

„Huang Lian Shui Gao“ in Kombination mit „Zi Cao Shui Gao“ ist auch für Kleinkinder geeignet, bei trockener Neurodermitis mit starkem Juckreiz und deutlicher Schuppung, ist wegen der Gelbfärbung nicht für das Gesicht geeignet.

„Hu Zhang Shui Gao“ wird angewendet bei trockenen und roten Hautstellen. Es wirkt feuchtigkeitsspendend und hydrierend. Bei Babies wird es nicht empfohlen, ebenso nicht für die Augenpartie.

„Huang Lian Gao“-Salbe wird verschrieben bei trockenem Ekzem und ist auch für kleine Kinder geeignet. Die Salbe wirkt bei stark geschuppter Haut und ausgeprägtem Juckreiz. Von Nachteil kann man die ölige Konsistenz dieser Salbe bezeichnen. Auch diese Salbe wird gerne mit der Creme „Zi Cao Shui Gao“ verordnet.

Eine geeignete Creme für nässende Hautstellen ist aufgrund deren trocknender Wirkung die Creme „Shi Zhen Shui Gao“. Sie kann ebenfalls zusammen mit der Creme „Zi Cao Shui Gao“ angewendet werden.

Eine ähnlich wirkende, aber stärkere Salbe ist „Shi Zhen Gao“, ebenfalls für nässende Hautregionen.

„Zi Cao Run Chun Gao“ ist als Lippencreme geeigent für trockene und rissige Lippen.

„Run Fa Jing You“-Öl wird angewendet bei trockener und juckender Kopfhaut mit Schuppung. Es wird auf die Kopfhaut aufgetragen und über Nacht mit einer Folie/Duschhaube abgedeckt und im Anschluß mit einem sanften Shampoo ausgewaschen. Diese Prozedur kann täglich oder alle 2-3 Tage angewendet werden.

„Run Zu Shui Gao“-Creme ist zu empfehlen bei sehr trockenen Händen und Füßen.

„Gan Cao Shui Gao“-Creme ist hilfreich bei einem sehr trockenem Ekzem mit wenig entzündlichen Stellen.

Bei Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung, vereinbaren Sie hierzu einen Termin mit mir!

 

Morbus Crohn – was ist das und kann die TCM eine wirksame Therapieform sein?

Ein Blog im Mai 2017 von Naturheilpraxis Christiane Falkus, Praxis für TCM + Akupunktur, http://www.naturheilpraxis-falkus.de

Morbus Crohn ist eine in den letzten 20 Jahren zunehmende Erkrankung.

Ca. 400000 Patienten leiden in Deutschland unter der chronisch-entzündlichen Darmkrankheit Morbus Crohn, welche im gesamten Darmtrakt von der Mundhöhle bis zum Rektum auftreten kann. Bevorzugt betroffen sind das terminale Ileum (im Dünndarm) und das Colon (Dickdarm). Es handelt sich zumeist um einen abschnittsweisen (segmentalen) und diskontinuierlichen Verlauf, betroffen ist die Schleimhaut. Betroffene Stellen können neben gesunden Stellen zu finden sein, folglich können mehrere Stellen im Körper eine Entzündung aufweisen.

Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen, meist erkranken junge Erwachsene zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr und Menschen ab einem Alter von ca.  60 Jahren. Eine familiäre Häufung ist auffallend.

Die Krankheitsursache ist noch nicht aufschließend erforscht, sie ist noch weitgehend unbekannt. Es ist möglich, daß die genetische Disposition bei der Krankheitsentstehung eine Rolle spielt. Auch die Immunabwehr in Bezug auf Bakterien ist wahrscheinlich beteiligt, da es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt. Es wird zudem ein Barrieredefekt zwischen Darmlumen und Organismus vermutet.

Raucher erkranken doppelt so häufig an MC.

Psychosozialer Stress wirkt verstärkend.

Symptome sind Bauchschmerzen und (teilweise blutiger) Durchfall, in der Praxis gibt es jedoch auch Fälle von Verstopfung oder wechselnd mit Durchfall.

Die Schmerzen sind häufig feststellbar nach dem Essen und vor dem Stuhlgang und sind bevorzugt im rechten Unterbauch lokalisiert.

Weitere Symptome können Gewichtsabnahme, Tenesmen, Kolikartige Schmerzen oft im rechten Unterbauch, tastbare Resistenz im rechten Unterbauch, Bildung innerer Geschwüre, Ansammlung von entzündlichem Gewebe, Stenoisierung des Darmlumens, fehlender Appetit, Fieber, Übelkeit und Erbrechen, Fisteln und/oder Abzesse am After, Malabsorptionsstörungen, Mangelzustände sowie eine Wachstumsverzögerung bei Kindern sein.

Weiterhin können Hautkrankheiten (Erythema nodosum, Aphten), Augenkrankheiten (Iritis), Gelenkschmerzen (Bechterew-Arthritis, Polyarthritis) und Leberentzüdnungen (primäre biliäre Cholangitis) auftreten.

Die Symptome können unterschiedlich gewichtet und unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

MC tritt in Schüben auf, welche mehrere Wochen andauern. Die Krankheit verläuft schleichend und in der Regel chronisch.

Im Labor ist eine Anämie sowie ein Anstieg der weißen Blutkörperchen feststellbar.

Die Schulmedizin behandelt MC mit einer Unterdrückung der Entzündung der Darmschleimhaut mittels Cortison und Immunsuppressiva, in vielen Fällen wird operiert, z.B. werden die Fisteln operativ entfernt.

Patienten leiden oftmals unter den Nebenwirkungen dieser Medikamente.

Nun auf zur TCM – was kann die TCM bei Morbus Crohn (MC) bewirken?

Die TCM kann begleitend zur Schulmedizin zum Einsatz kommen, sie ergänzt diese.

Mögliche TCM-Syndrome bei Morbus Crohn könnten lauten:

  • Innere Kälte und Feuchtigkeit mit Schwäche des Milz-Yang und Nieren-Yang
  • Schwäche des Yin im Funktionskreis Niere mit Leere-Hitze und/oder Feuchtigkeit/Hitze
  • Schwäche des Milz- und Nieren-Yang mit Stagnation des Funktionskreises Leber (Leber-Qi-Stagnation mit Stau im Meridian Dreifach Erwärmer) und Feuchtigkeit-Hitze
  • Schwäche des Yin des Funktionskreises Niere mit Leere-Hitze mit Stase des Leber-Qi und/oder Feuchtigkeit/Hitze

In der TCM kann Folgendes konstituiert werden:

  • Ist die Erkrankung leicht bis mittelschwer ausgeprägt, kann oftmals eine Yang-Schwäche des Funktionskreises Niere und Milz festgestellt werden
  • Ist die Erkrankung mittelschwer bis schwer ausgeprägt, steht mehr eine Yin-Schwäche des Funktionskreises Magen und Nieren im Vordergrund
  • Auch in der TCM ist der Funktionskreis Dünndarm beteiligt, da er nicht ausreichend filtern kann und die Flüssigkeiten nicht umgewandelt in den Dickdarm weiterschickt, dies kann den Durchfall auslösen.
  • Bei MC sind immer mehrere Pathomechanismen beteiligt, welche sich mit steigender Chronifizierung verdeutlichen.

Der Dünndarm verliert oftmals seine Resorptionsfähigkeit, dies widerum schwächt das Qi und das Yang der Milz und des Funktionskreises Niere mit der Folge von unverdauter Nahrung, Gewichtsabnahme, Anämie, wässrige Stühle sowie Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln.

Bei einer Schwäche von Milz und FK Niere setzen TCM-Therapeuten gerne Ginseng sowie die Atractylodis-Wurzel ein, welche den FK Milz stärken und wärmen können.

Weitere Ergänzungsarzneien in Form von chinesischer Phytotherapie können den Dickdarm stärken und Durchfall sowie Schmerzen lindern, können das Entspannen des Abdomens fördern und die Verdauung erleichtern oder das Blut beleben und den Qi-Fluss regulieren.

Diese hitzefördernden Kräuter dürfen nicht lange eingenommen werden, die Verabreichung muss von einem erfahrenen TCM-Therapeuten durchgeführt werden.

Eine Akupunkturbehandlung z.B. von den Akupunkturpunkten Bl 23 und 25, Ren 6 und 12, Di 4 und Ma 25 und 36 sowie Mi 9 ergänzt die Kräutertherapie.

Allgemeiner ausgedrückt stellt die TCM die gestörte Immunabwehr in den Fokus bei den chronischen Entzündungen des MC.

Die Ursache ist u.a. in der Ernährung sowie im Stress zu finden, aber auch notwendige Medikamente können unterdrückend wirken und die Symptomatik somit verstärken.

Es persisitieren nicht ausgeheilte Herde, welche das Immunsystem nachfolgend irritieren und die Genesung behindern können. Läuft dieser Prozess über Jahre, können chronisch-entzündliche Darmkrankheiten wie MC entstehen, welche bereits bei leichten Infekten zu einem Schub führen können.

In der täglichen TCM-Praxis ist u.a. zu beobachten, das unterdrückte Emotionen, wie Zorn, und eine zu kalte und einseitige sowie schleimende Ernährung durch Milchprodukte die Krankheit MC verstärken können.

In der chinesischen Diagnose wird der Patient aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.

Zu Beginn jeder Therapie steht die Anamnese!

Ich schaue bei der Anamnese bei Ihnen nach Ihrer Lebensführung:

Was essen Sie wann in welcher Temperatur, ist Ihnen eher kalt oder warm, leiden Sie unter einem kalten Rückenbereich, wie und wielange schlafen Sie, wie ist Ihre Partnerschaft, zu welchen Uhrzeiten arbeiten Sie, gibt es Mobbing oder Überforderung auf der Arbeit, gibt es eine geistige Unterforderung, wie oft bewegen Sie sich, haben Sie Hobbies und ein soziales Netzwerk, leiden Sie unter Doppelbelastung… Unterdrücken Sie Emotionen, z.B. in Ihrer Partnerschaft/Familie oder auf Ihrer Arbeitsstelle? Würden Sie gerne etwas ändern und können es nicht? Was belastet Sie?

Ganz wichtig wird Ihre Ernährung sein, so sollte z.B. keine Mahlzeit ausgelassen oder zu kalt eingenommen werden.

Ich frage Sie desweiteren nach Ihren Stuhlgewohnheiten, Ihrem Temperaturempfinden, nach zurückliegenden Kinderkrankheiten oder Infektionen, nach weiteren Beschwerden, schaue mir Ihr Hautbild an und ganz wichtig:

Ich schaue auf Ihre Zunge und fühle Ihren Puls und erlebe Sie mit Ihrer Körperhaltung, Gesichtsfarbe, Ihrer Stimme, Ihrer Sprache… Ich schaue, welches Organ aus der Sicht der TCM bei Ihnen auffällig erscheint und ob es einen Fülle- oder einen Leerezustand… aufweist und welcher Meridian gestaut sein könnte.

Und wie könnte die TCM-Therapie aussehen?

Eine Schwächung des FK Niere kann angeboren oder erworben sein, eine gute Lebensführung ist in beiden Fällen von Bedeutung.

Und: Es kommt auf die chinesische Diagnose an.

Unabhängig von der individuellen TCM-Diagnose sollte der Körper wieder in Richtung des Zustandes vor der Entstehung des MC gebracht werden, folglich in Richtung vor der Immunabwehrentgleisung.

Dies ist ein weiter Weg und oftmals nicht vollständig zu erreichen, d.h. Ziel ist es die Schübe herauszuzögern und weniger stark ausprägend zu sein.

Die Behandlung mit der TCM erfolgt über Akupunktur, Heilkräuter (Behandlungsdauer ist vom TCM-Therapeuten festzulegen, da eine längere Einnahme gesundheitlich bedenklich sein könnte) und Ernährung. Im akuten Schub liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf der akuten Entzündungsreaktion, der feuchten Hitze Ihres Darmes und auf der emotionalen Dysbalance. Über Heilkräuter und Akupunktur kann Hitze und Feuchtigkeit aus Ihrem Darm ausgeleitet werden, Schmerzen gelindert, Blutungen gebremst und der Durchfall gelindert werden.

Mit Heilkräutern, aber vor allem mit Akupunktur kann auf Ihre emotionale Dysharmonie eingegangen werden. Selbstveratändlich können Nadeln keine Probleme lösen jedoch können Sie helfen, Ihre Balance wiederzufinden. Im Anschluß unterstütze ich Sie dabei Ihr Qi zu stärken und ein Gleichgewicht zwischen Yin und Yang zwischen Hitze und Kälte herzustellen.

Parallel geht die Behandlung von Morbus Crohn im akuten Schub auch auf die Schwäche Ihres Darms und Ihrer Gesamtkonstitution ein. Es kostete Sie viel Energie, Hitze und Feuchtigkeit aus Ihrem Körper rauszuleiten. Diese Kraft haben Sie meistens nicht. Hier kann Ihr Körper mit Heilkräuter, Akupunktur und Ernährung unterstützt werden.

Über eine Ernährungsberatung bekommen Sie Informationen, wie Sie Ihren Darm fördern können. Wie sollte Nahrung zubereitet werden, damit Ihr Darm sie auch während eines Schubs verträgt. Welche Nahrungsmittel sollten Sie im aktuten Schub meiden, um Hitze und Feuchtigkeit im Darm zu lindern.

Im schubfreien Intervall bauen wir Ihre Abwehrkraft, sowie Ihr Qi und Ihr Blut (Xue) auf und bringen das Yin und Yang in Balance, dies ist eine wichtige Aufbauarbeit!

Oft bleibt auch im schubfreien Intervall ein bisschen Hitze und Feuchtigkeit im Darm zurück. Sie sind permanent störende Faktoren. Es sind „Dreckreste“, welche der Schub zurückgelassen hat. Die Reste verfaulen vor sich hin, blockieren den Weg und behindern somit die Verdauung und die Resorption. Die Reste liegen mitten im Weg, blockieren das Qi auf seinem Weg durch die Meridiane und führen erneut zu Hitze, denn wo etwas im Weg herumliegt und sich alles andere daran voirbeischleichen muss, entsteht Hitze und Stau, denken Sie an einen Stau auf der Autobahn oder an eine Menschenmasse, welche sich langsam vorwärtsbewegt oder gar stillsteht. Diese Reste können ein erneutes Feuer auslösen und auf Dauer zu einem neuen Schub führen. Sie können als Patient die Aufräumarbeit dieser Reste durch Ihre Ernährung unterstützen, indem Sie hitze- und feuchtigkeitsfördernde Nahrungsmittel meiden. Auch Bewegung und Entspannung wird Ihnen helfen.  Natürlich werden Sie dabei mit Akupunktur und Phytotherapie begleitet und unterstützt.

Der Patient muss eigenverantwortlich mitarbeiten und einiges in seinem Leben umstellen, z.B. die Ernährung (nicht zu aklt und zuviel Rohkost, regelmäßige Mahlzeiten einführen…), den Stress mit Doppelbelastungen bei berufstätigen Müttern in Vollzeit herausnehmen oder über einen Arbeitsplatzwechsel (ohne Schichtdienst oder Mobbing…) nachdenken oder eine belastende Partnerschaft verändern oder die soziale Netzwerke zu erweitern sowie eine Abgrenzung und das Nein-Sagen zu erlernen und Perfektionismus zur Seite zu stellen.

Der Patient sollte Lösungsstrategien für heruntergedrückte Emotionen erlernen und sich Stressbewältigungskompetenz aneignen. Auch entspannende Maßnahmen werden miteinander besprochen ebenso wie Bewegung. Der Schlaf sollte rhythmisiert werden.

Ohne eine aktive Mitarbeit des Patienten geht es nicht um die Symptome des Morbus Crohn zu lindern!

Eine große Rolle kommt der Ernährung zugute, zu diesem Aspekt erfolgt die Empfehlung individuell nach einer TCM-Diagnose, erst dann kann zusammengefasst werden was der Patient meiden soll oder essen kann.

Ein Patient mit einem Hitze-Syndrom, z.B. ein Yin-Mangel, verträgt i.d.R. keine energetisch heiße Lebensmittel und kein starkes Anbraten…

Mahlzeiten sollten regelmäßig und in Ruhe stattinden und überwiegend warm und gekocht, aber nicht energetisch heiß zu sich genommen werden. Dünsten ist geeigneter als Braten oder Grillen. Bei diesen Hitze-Patienten wird nicht mit Moxibustion behandelt.

Allgemein sollte bei Schleim (entzündliche Darmerkrankungen haben oft mit Schleim zu tun) i.d.R. auf Milchprodukte und kalte sowie rohe Nahrung und Bananen verzichtet werden.

Schleim kann in der TCM-Zungendiagnose auf der Zunge gesehen werden.

Ein wichtiger Therapieansatz in der TCM lautet, daß zuerst der Schleim aus dem Körper entfernt werden muss mittels chinesischem Kräuterdekokten und Akupunktur sowie Ernährung und dann die Milz-Energie aufgebaut wird.

Keine Verbesserung mit Schleim im Körper!

In meiner Praxis habe ich MC-Patienten mit einem starken Yang-Mangel mit deutlicher Kälte im Körper speziell in der Körpermitte und einer ausgeprägten Milz-Qi-Schwäche und einem Stau im dreifachen Erwärmer sowie einer Leber-Qi-Stagnation behandelt.

In diesem Fall gibt es eine wie immer in der TCM eine individuelle differenzierte Ernährungsberatung, da bei diesem Syndrom auch thermisch heiße Lebensmittel zu sich genommen werden können.

Bei diesen Patienten kommt auch die Moxibustion und das Schröpfen sowie Gua Sha in Betracht.

Unabhängig vom TCM-Syndrom wird der Gemüseanteil in der Ernährung einem hohem Stellenwert beigemessen.

Akupunktur, Ohrakupunktur, Schröpfen, Kräutertherapie, Änderung der Lebensführung, Gua Sha, Moxibustion und Massage haben eine schmerzreduzierende und immunregulierende Wirkung.

Ich stehe Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung! Kontaktieren Sie mich gerne!